Textbroker – Mein Erfahrungsbericht

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  • 1. Jan Becker-Fochler  |  20.12.2009 um 10:59

    Sehr geehrter Luigi,

    Textbroker ist kein Hauptarbeitgeber für freie Autoren und möchte dies auch nicht sein. In diesem Punkt gebe ich Ihnen Recht.

    Die Bezahlung erfolgt entgegen Ihrer Darstellung nicht pro Stunde, sondern pro Wort. Das Feedback unserer Autoren zeigt jedoch, dass der überwiegende Teil deutlich über 8 Euro, regelmäßig zwischen 10 und 20 Euro pro Stunde verdient. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um einen Lohn, sondern um Erträge aus selbstständiger Arbeit.

    Werden von Textbroker erhaltene Einkünfte seitens des Autors nicht beim Finanzamt gemeldet, ist dies Steuerhinterziehung.
    In wie fern Sie Textbroker hier beschuldigen, die Solidargemeinschaft zu betrügen ist mir schleierhaft.
    Viel mehr ist es so, dass Textbroker mit hohen Summen für die soziale Absicherung von Autoren aufkommt, in dem wir zusätzlich zu den ausgezahlten Vergütungen Beiträge in die Künstlersozialkasse einzahlen.

    Ihre persönlich motivierten Behauptungen und die hierauf gestützte Argumentation ist demnach grundsätzlich falsch.

    Ihren abschließenden Vergleich und die leichtfertige Verwendung des Begriffs Kindersklaverei empfinde ich als unsäglich.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Jan Becker-Fochler

  • 2. Fabian  |  30.12.2009 um 19:43

    Sachliche Diskussionen sind ja schön und gut – leider scheint das in der letzten Zeit gerade bei diesem Beitrag nicht mehr zu funktionieren. (Bsp.: “Aber dann verdienen Sie natürlich weniger Geld und können sich nicht so ein schönes Leben leisten.” oder “Es gibt Menschen wie Sie, die andere ausbeuten.”

    Aus diesem Grund sehen wir uns leider gezwungen, zukünftig alle Kommentare in unserem Blog und speziell in diesem Beitrag zu moderieren.

  • 3. Jan Becker-Fochler  |  30.12.2009 um 20:31

    Vielen Dank Fabian.

    Allen Lesern möchte ich deutlich machen, dass ich eine sachliche und kritische diskussion über unseren Dienst begrüße und zu sinnvollnen (auch kritischen) Kommentaren stets gerne Stellung nehme.

    Unwahrheiten und Unterstellungen gehören jedoch nicht dazu.
    In diesem Zusammenhang möchte ich explizit darauf hinwesen, dass ich persönliche und vor allem öffentliche Beleidigungen gegen mich nicht dulden werde und diese Ebene der rein persönlich motivierten Unsachlichkeit aufs schärfste verurteile.

    Wir betreiben einen fairen und transparenten Dienst, kommunizieren unsere Vergütungen stets offen und haben mehrere 1000 sehr zufriedene Autoren. Die von mir angegebenen Daten – auch in dieser Beziehung – entsprechen immer und vollends der Wahrheit.

    Vielen Dank für Ihr Verständnis,
    Jan Becker-Fochler

  • 4. Heute will ich 5 Euro im ...  |  16.08.2010 um 18:40

    […] Ãœbrigens auch der Verkauf an Kunden … sehr interessantes Modell! Vor allem wohl auch aus Kundensicht. Allerdings war das Einloggen als Autor trotz richtiger Registrierung ned möglich. Evtl. braucht […]

  • 5. Naomi  |  08.11.2010 um 22:12

    Ich bin weder Autorin, noch Kundin, sondern eine zufällige Besucherin hier im Forum. Es ist ganz interessant, hier mitzulesen. Allerdings verstehe ich die Kritik mancher Autoren nicht. Wenn ein Brötchengeber zu schlecht zahlt, arbeite ich nicht mehr für ihn. Wenn diese Haltung viele Autoren haben, müsste der Betreiber auch seine Preise erhöhen. Oder sehe ich dies falsch?

  • 6. Textkatze  |  16.03.2011 um 22:16

    Hallo Fabian,

    auch wenn der Bericht hier schon eine Weile steht finde ich ihn wirklich gelungen und er war inspirierend. Du hast damit ja eine richtige Diskussion entfacht bei der sogar der Textbroker Betreiber persönlich mitmischt.

    Ich bin selber seit gut 2 Jahren bei Textbroker tätig und inzwischen 4 Sterne Autorin. Habe mich jetzt entschlossenen einen privaten Blog zu Textbroker aufzuziehen, in dem ich meine Erfahrngsberichte schreibe und nützeliche Tipps gebe.
    Textbroker Insider Blog
    Das Blog ist noch relativ neu aber hoffentlich den Leuten hilfreich 🙂

    Gruß die Textkatze

  • 7. Nina b.  |  27.03.2011 um 19:54

    huhu ich war auch Texterin bei dem ” Laden” und muss sgen das ich sehr ausgebeutet wurde…. aber was solls
    ich habe nicht viel verdient und kam noch nicht mals auf 2.00 euro in der Stunde…

  • 8. Chris  |  29.04.2011 um 10:27

    Moin!

    Hab’ mal eine Frage: Was passiert eigentlich, wenn man einige Wochen oder Monate nicht aktiv war? Ist man zeitlich – abgesehen natürlich von den Aufträgen selbst – in irgendeiner Art und Weise in Anspruch genommen, oder kann man sich mit dem Ganzen nach Lust und Laune beschäftigen?

    VG

  • 9. Jasper  |  15.06.2011 um 19:21

    Was ist eigentlich mit content.de? Für Texte schreiben lassen sollten die doch ähnlich sein, oder? Ich habe von anderen Textern gehört, dass die Betreuung von Autoren sehr gut sein soll. Kann da jemand etwas zu sagen? Danke!

  • 10. Judith  |  25.06.2011 um 13:04

    Hallo,
    nach langer Zeit habe ich hier mal wieder reingeschaut. Die Erfahrung die Nina gemacht hat, deckt sich mit meiner Meinung. Wer einen guten Text abliefern möchte, benötigt dazu Zeit. Ein “Verdienst” von zwei Euro in der Stunde ist einfach Realität. Es sei denn, man schreibt in der fünfer Kategorie, da ist es besser. Aber leider sind dort wenig Aufträge zu finden.
    Vielleicht wird es ja mal besser, denn es gibt ja inzwischen Konkurrenz.
    Textbroker hat aber zuverlässig gezahlt und man bekam bei Fragen auch recht schnell eine Antwort. Aber die Bezahlung, liebe Leute, ist wirklich dürftig. Schade, für eine eigentlich gute Sache. Ich bin mir sicher, dass die Kunden für einen guten Text auch mehr bezahlen würden und davon könnte man dem Autor ja ein wenig abgeben.

  • 11. m0s1n0  |  05.10.2011 um 01:21

    Textbroker lohnt sich als Nebenverdienst definitiv ab Level 3. Mit nur drei Tagen auf der Plattform habe ich mit einem Aufwand von circa 5-6 Stunden schon knapp 50 Euro verdient und das ohne bisher irgendwie hochgestuft worden zu sein, weil einfach die meisten Artikel nur von den Kunden, nicht von Textbroker bewertet wurden.

    Trotzdem hab ich nach nur drei Tagen einen “Textverkäufer” so überzeugt, dass ich direkt mal ein paar DirectOrders bekommen habe. Bei denen komme ich auf nen Stundenlohn von 15 Euro, was relativ traumhaft ist. In der Breite ist das natürlich kein möglicher Stundenlohn, aber wenn man als Student mit Bafög-Grenzen eh maximal auf 400 Euro kommen kann, ist Textbroker definitiv ein super Nebenverdienst. Besser als die ganzen anderen Ausbeutungsarbeiten, die Studenten so machen müssen^^

  • 12. Martina  |  06.10.2011 um 16:10

    Ich bin Autor bei http://www.independent-publishing.com. Das Gute da finde ich ist, dass man von Anfang an 1,4 Cent pro Wort bekommt und nicht wie bei Textbroker mit unter einem Cent pro Wort anfangen muss.

    Ich schreibe zwar auch nur nebenbei, aber dafür finde ich es eigentlich ziemlich gut und fair. Komme so auf 8 bis 10 Euro die Stunde, was als Student ja nun wirklich nicht überall gang und gäbe ist.

  • 13. Julia  |  10.04.2012 um 08:46

    Ich habe nur positive Erfahrungen mit Textbroker gemacht und zwar habe ich ohne irgendetwas sagen zu müssen die Texte für die Webseite meiner Schwiegermutter schreiben lassen. Obwohl ich selber mal Germanistik studiert habe hätte ich es besser nicht hinbekommen

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