Nachdem ich ja vorgestern kurz auf Textbroker hingewiesen habe, wollte ich heute meinen Erfahrungsbericht nachschieben. Für alle die nicht wissen was Textbroker ist, hier eine kurze Beschreibung von deren Website:
Textbroker ist die Marktplattform, die es ermöglicht hunderte keywordrelevanter Texte täglich – ganz speziell nach Ihren Anforderungen – erarbeiten zu lassen. Über 6.000 Texter haben Zugriff auf Ihre Contentaufträge – Tendenz steigend. Dabei kann nahezu jede erdenkliche Autorentätigkeit in kurzer Zeit und beeindruckendem Umfang durchgeführt werden.
Gut, Textbroker liefert also Content in kurzer Zeit und beeindruckendem Umfang – das war mir einen Test wert.
Die Anmeldung:
Die Anmeldung als “Content-Käufer” ist bei Textbroker kostenlos und vor allem schnell erledigt. Ein paar Daten hinterlegt, Benutzername und Passwort ausgesucht und eine Minute später auf einen Bestätigungslink in der E-Mail geklickt. Ging schnell und unkompliziert. Da dies nicht bei allen Online Anbietern der Fall, hier auf jeden Fall schon mal einen Pluspunkt.
Konto aufladen:
Bevor man überhaupt einen Auftrag absetzen kann, muss erstmal Kohle auf das Textbroker Konto. Textbroker schreibt dazu:
Die Bezahlung erfolgt über eine Art “Prepaid-Konto”. Sie können einen beliebigen Betrag (mindestens 10,00 Euro) per Banküberweisung einzahlen und diesen dann aufbrauchen. Nach erfolgter Einzahlung finden Sie eine entsprechende Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer in Ihrem Kunden-Account. Diese lässt sich per Knopfdruck auch postalisch anfordern.
Da ich aber gleich einen Auftrag absetzen wollte, habe ich mich für eine PayPal Überweisung entschieden. (Ja, das geht auch). Gesagt, getan. Geld per PayPal überwiesen – und siehe da zehn Minuten später war die Kohle drauf. Sehr schnell und vor allem unkompliziert. Hier wieder einen Pluspunkt.
Auftrag einstellen:
Statt mit Artikel über Alltagsthemen oder die typischen SEO-Bereiche wie Versicherungen, Poker, Datenrettung und wie sie alle heißen schreiben zu lassen, habe ich ein Thema gewählt von dem bestimmt 90% der deutschen Bevölkerung noch nie etwas gehört haben. Ich wollte es den Jungs und Mädels ja nicht zu einfach machen. :
Bevor ich jedoch den Auftrag einstellen konnte, musste ich erst mal noch ein Projekt anlegen. Hmm, eigentlich ok – irgendwie macht es das auch übersichtlicher. Also Projekt angelegt und auf neuen Auftrag geklickt.
Im nächsten Schritt musste ich nun eine Kategorie wählen in der mein Artikel am besten passt. Klar, auch kein Problem.
In der darauf folgenden Maske sollte ich nun folgende Abgaben machen:
- Einstufung:
Bestimmt die Qualität des Artikels – Man wählt zwischen 1 (niedrigste – 0,004 € pro Wort) und 5 (höchste – 0,060 € pro Wort) Sternen. - Anzahl der Worte:
Hier gibt man ein mindest und maximal Anzahl an Wörtern ein, aus denen der Artikel bestehen soll - Gewünschter Titel des Artikel:
Die Überschrift bzw. das Thema um was es geht - Kurze Auftragsbeschreibung:
Eine kleine Beschreibung um was es bei dem Artikel gehen soll. Zudem kann man hier Wünsche bezüglich des Schreibstils und die Website für die der Text erstellt werden soll angeben.
Meine Wahl war die folgende:
- Einstufung: 2 – 0,008 € pro Wort
- Anzahl der Wörter: Zwischen 200 und 250
- Titel des Artikels: Der Titel eben :
- Auftragsbeschreibung: Zwei Sätze Erklärung
Das schöne bei der Sache ist, dass man mit einem Auftrag mehrere Texte schreiben lassen kann, was ich auch gemacht habe. Genau genommen habe ich drei Texte mit den “obigen Einstellungen” beauftragt. Dieser Schritt war, wie auch die ersten drei, einfach und unkompliziert.
Das Ergebnis (Die Texte):
Nach sage und schreibe nur vier Stunden waren dann auch die ersten beiden Artikel fertig – der Dritte einen Tag später. Leider habe ich das nur durch Zufall erfahren, da scheinbar keine Bestätigungsmail bei Fertigstellung verschickt wird. Hier herrscht in meinen Augen Nachholbedarf.
Nach dem einloggen hatte ich nun die Möglichkeit die Texte zu überprüfen. Bei nicht Gefallen hat man nämlich die Möglichkeit eine kleine Mitteilung an den Autor zu senden und den Artikel ändern zu lassen. Bis auf ein paar Buchstabendreher konnte ich jedoch keine größeren Fehler finden, weshalb ich dies nicht in Anspruch genommen habe. Ganz im Gegenteil, ich war sogar begeistert. Obwohl es sich die Artikel mit einem absoluten Randthema beschäftigen, waren diese fachlich absolut korrekt und schön geschrieben. (Zur Erinnerung – ich habe “nur” Stufe zwei gewählt!).
Exportieren der Artikel:
Hierzu gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Projekt auswählen und auf Artikel exportieren klicken. Leider erscheint darauf nur eine php Seite mit den Texten. Gut, zur Not halt dann doch Copy & Paste. Hier wäre eine einfache Textdatei zum download schön gewesen.
Fazit:
Ich bin ziemlich begeistert. Wenn man mal alle Artikel als ein Auftrag betrachtet, habe ich einen Text mit insgesamt 704 Wörtern zu einem sehr speziellen Thema in nur einem Tag bekommen. Und das für nur 6,53 €. Ich selbst hatte, wenn man mal vom der einmaligen Registrierung absieht, nur ca. 10 Minuten Aufwand. Im Prinzip also vernachlässigbar. (Beim zweiten Besuch geht das erfahrungsgemäß immer schneller). Ich kann Textbroker also ruhigen Gewissens empfehlen.
So, fertig
Gruß
Fabian
bisher 103 Kommentare - Eigenen Kommentar schreiben
1. anty | 19.01.2007 um 22:22
Muss ich mir mal ansehen. Ich hab zwar im Moment keinen Bedarf an fremden Content, aber wer weis wie es in Zukunft aussieht.
Danke für den Erfahrungsbericht!
2. Fabian | 19.01.2007 um 23:16
Bitte
3. Frank | 20.01.2007 um 10:01
Was mich etwas schockiert ist der Preis. Der Contentproduzent kann daran nicht mehr viel verdienen. Und ne halbe Stunde wird man kumuliert an den 3 Artikeln auch sitzen.
4. Spamschlucker | 20.01.2007 um 15:58
ist sicher zum großteil automatisiert bzw. basiert auf suchen/ersetzen algorithmen. auch steht in den AGB sinngemäß: wir geben uns mühe, copyrightverstöße auszusortieren … you see …
5. Fabian | 20.01.2007 um 17:13
@Spamschlucker: Was ist automatisiert? Das Schreiben der Artikel? Wenn du deinen Kommentar darauf beziehst würde ich sagen: Mit Sicherheit “Nein”!
Gruß
Fabian
6. Patrick | 21.01.2007 um 23:07
Ich war zunächst auch sehr begeistert. Die Qualität der Artikel war in meinem Fall aber doch eher dürftig und das obwohl ich Stufe 3 gewählt habe. Beim nächsten Mal werde ich bei 4 ansetzen.
Ich glaube man kann Glück und Pech haben mit den Autoren. Grundsätzlich finde ich die Bezahlung auch zu gering, als dass man auf Dauer immer wieder qualitativ hochwertige Artikel erhalten könnte.
Was mir nicht gefällt: ich kann den Autor nicht bewerten, sondern lediglich Nachbesserungen fordern, was nicht viel bringt, wenn der ganze Stil des Artikels trotz Stufe 3 nicht gefällt.
Außerdem wird jeder Artikel für 1 Tag gesperrt, wenn ihn sich jemand ansieht und dann nicht richtig ausloggt. Das nervt.
7. » Textbroker Testbe... | 22.01.2007 um 14:49
[...] Weitere Tests / Meinungen zu Textbroker Erfahrungsbericht bei Themenrelevant Test auf felixkrusch.de Textbroker in der Praxis bei blogaddict.de Kritik von Matthias [...]
8. Thomas R. Koll | 22.01.2007 um 19:20
Ich hab mich mal als Autor angemeldet, selbst wenn ich wohl nie ein Thema finden werd über das ich schreibe, aber wie’s scheint wird man von vornherein auf Stufe 3 gesetzt, also würd ich diese als Käufer eher meiden.
9. Prepaid Dirk | 23.01.2007 um 21:18
Ich habe mir ein paar Artikel über Kaffee schreiben lassen – “Von der Bohne in die Tasse” und bin sehr begeistert über das erhaltene Produkt. Kann ich wirklich empfehlen.
10. Textbroker legt nach... | 05.02.2007 um 20:59
[...] … siehe Mail die ich gerade erhalten habe. Scheinbar haben sich die Textbroker Leute die ein oder andere Kritik doch zu Herzen genommen. Wobei – ich für meinen Teil war eigentlich bis jetzt immer sehr zufrieden. [...]
11. benhur | 29.03.2007 um 18:09
Ein unfassbarer Dödel,
3 Tage war ich aktiv für Textbroker. Nach dem ich mich angemeldet hatte, vor längerer Zeit, bekam ich dann eine mail, in der dann dazu aufgefordert worden war einen Text zu schreiben, um eine bessere Einstufung zu bekommen als am anfang eine 2. Also schrieb ich einen interessanten Text über München bekam die zweithöchste Einstufung also eine 4.
Dann schrieb ich insgesamt 3 Artikel. Den ersten mit der Einstufung 4 und einem Verdienst von 7,- Euro. Hat sich jedoch nicht gelohnt weil ich über eine Stunde daran gesessen habe.
Dann kommt ein Kunde und will den Börsencrash neu erfunden haben. Bei maximal 400 Wörtern und einem Verdienst von 4,08 Euro. Folglich habe ich das reingeschrieben, was man für 4,08 reinschreiben kann und kann nicht erkennen was da falsch dran sein soll.
Wer nur 400 Worte für den Begriff Börsencrash haben möchte hat Angst vor dem Nächsten. Der Abgang war eine bodenlose Unverschämtheit. Von wegen 2 Abmahnungen an einem Tag und System nicht mehr benutzen. Was glaubt der Dödel eigentlich wer er ist. Und meine Texte habe ich auch nicht wiederbekommen.
Vorsicht ist geboten da er alles versucht aus einem herauszuholen
12. Fabian | 29.03.2007 um 18:14
Hi Benhur,
danke für deinen Bericht. Aus dem letzen Absatz
Wer nur 400 Worte für den Begriff Börsencrash haben möchte hat Angst vor dem Nächsten. Der Abgang war eine bodenlose Unverschämtheit. Von wegen 2 Abmahnungen an einem Tag und System nicht mehr benutzen. Was glaubt der Dödel eigentlich wer er ist. Und meine Texte habe ich auch nicht wiederbekommen.
bin ich aber nicht ganz schlau geworden. Wer hat wen abgemahnt? Und was für einen Abgang meinst du?
Gruß Fabian
13. Florian | 12.04.2007 um 16:39
textbroker.de ist mit Sicherheit eine feine Sache für finanzschwache Praktiker im SEO-Business. Die Zeilenhonorare verdienen aber kaum mehr als raffinierte copy&paste-Arbeit oder sind was für Leute, die nicht rechnen müssen. An Recherche und Textarbeit ist in den 15 bis 30 Minuten, die man so einem Auftrag von textbroker.de maximal widmen dürfte, nicht zu denken.
textbroker.de lässt aber rein von der Idee her auf spannende Zeiten hoffen. Sobald anspruchsvollere Märkte mit professionelleren Ansprüchen und entsprechenden Budgetvorstellungen textbrokers Technologie adaptieren, geht’s los!
14. Fabian | 12.04.2007 um 16:59
@Florian: Da kann ich dir leider nicht ganz zustimmen. Ich habe jetzt schon einige Texte (40-50) verfassen lassen. Teilweise ging es dabei um recht anspruchsvolle Themen (z.B. Chemischer Wissenschaftsbereich). Der größte Anteil dieser Texte waren sowohl von der Recherche als auch sprachlich 1A!
Zum Thema finanzschwach: Warum sollte ich viel Geld für einen Artikel ausgeben, wenn ich ihn in der gleichen Qualität für einen Bruchteil bekommen kann? Das hat dann nichts mit finanzschwach sondern eher etwas mit wirtschaftlichem Arbeiten zu tun. Wirtschaftliches Arbeiten ist aber scheinbar in vielen Firmen nicht gern gesehen – man muss ja schließlich das Budget irgendwie verbrennen
Gruß Fabian
15. Markus | 19.04.2007 um 13:38
@benhur
Hatte dein München Text die Überschrift: München – “Symbiose von Laptop und Lederhose” ?
16. kerolina mallorca | 18.09.2007 um 06:41
Gerade wenn es um das Thema Artikeltausch geht, kann es einen wahnsinnig machen jeden Artikel selbst zu schreiben. Ich habe mir bis jetzt ca. 40 Artikel zu Reisethemen schreiben lassen und bin sehr zufrieden. Ungefähr 3 Artikel davon konnte man in der Qualität vergessen, aber der Rest hatte war sehr gut. Und diese wurden eindeutig nich mit suchen ersetzen bearbeitet, sondern jeder hat eine eigene Schreibweise und Vorstellungen zum Thema. Ich lasse aber nur noch in Stufe 3 verfassen, preislich komme ich bei ca. 300 Wörtern so um die 5,-€. Für guten Content zum Artikeltausch ist dies ein fairer Preis. Für das Thema Reise Content kann ich Textbroker empfehlen, die meisten Autoren nehmen die Erfahrungen aus dem eigenen Urlaub heran und den verbringt jeder anders…wo wir wieder beim Unique Content sind.
17. Annett, die Autorin | 23.09.2007 um 17:59
Ich finde Textbroker für Auftraggeber ebenso interessant wie für Autoren, Erstere kostet es nicht viel, die Autoren verdienen sich etwas dazu. Natürlich darf man als Autor keine Aufträge annehmen, die im Vorfeld stundenlanger Recherche bedürfen, dann lohnt der Aufwand nicht mehr. Tippt man aber relativ fix und kennt sich mit dem gewählten Thema aus (davon ausgehend – 6 Euro für 500 Wörter – bei Stufe 4 = 20 – 30 Minuten Arbeitszeit = 12 – 18 Euro pro Stunde), verdient man sooo schlecht nicht! Ich habe mehr als 50 Artikel für Textbroker verfasst und bin sehr zufrieden,
- regelmäßige und sehr pünktliche Auszahlung,
- schreibt man gute Artikel, wird man dementsprechend gut bewertet,
- meint ein Auftraggeber, er hat das Recht, mit seiner optionalen Bewertung den Autor zu beleidigen (machen leider einige…deren Intellekt nur bis zum Wort Auftraggeber reicht…denn Auftraggeber heißt in keiner Sprache dieser Welt “GOTT”), setzt man diesen auf eine schwarze Liste und wird nie wieder etwas mit diesem Menschen zu tun haben (geht natürlich auch andersrum)
Alles in Allem eine feine Plattform, sowohl für den Auftraggeber, wie auch für die Autoren!
18. nobi | 05.10.2007 um 09:49
Ich finde textbroker.de sehr gut. Ich habe schon viele Texte geschrieben, weil ich arbeitslos bin und wahrscheinlich auch nie wieder Arbeit finden werde. (bin 52 und scheinbar zu alt für diese Welt)
Ich habe mich auf Stufe 4 hochgearbeitet, da ich aber zu gewissenhaft recherchiere und schreibe, verdiene ich nur ca. 2 Euro/Std.
Ich würde gern für textbroker.de hauptberuflich schreiben, aber man verdient einfach viel zu wenig. Das ist sehr schade. Ich hoffe, dass eines Tages die Bezahlung erhöht wird, denn für so wenig Geld kann eigentlich niemand ein guten Text erwarten, da man viel Zeit mit Recherche verbringt und obendrein noch die Rechtschreibung und den Satzbau prüfen muß.
Das kostet viel Zeit.
19. Annett die Autorin | 09.10.2007 um 12:59
Nobi…ZU gewissenhaft recherchieren?…Rechtschreibung überprüfen…wird die Rechtschreibung nicht automatisch bei Works überprüft (vorausgesetzt man kopiert seinen Text in die eigene Works Textverarbeitung)??? Und wie kann man denn ZU gewissenhaft recherchieren?DAS ist übrigens der häufigste Fehler der Autoren…ewig alles hinterfragen um alles selber besser zu verstehen…Man muss nur das wissen, worüber man schreibt und so traurig es klingen mag…das Hintergrundwissen braucht in dem Fall niemand!
20. Biggie | 29.10.2007 um 01:18
Ihr nennt euch AUTOREN?! Ihr seid Sklaven! Lasst euch nicht unter Wert verkaufen, denn selbst ein Praktikant, der für eine mittelständiges Unternehmen arbeitet, verdient das Doppelte! Ein Senior Writer z. B. hat ein Tageshonorar von ca. 600 Euro netto!
Der Verdienst eines Texters setzt sich zusammen aus seiner sprachlichen Professionalität UND der Idee.
Die AGBs werde ich interessehalber überprüfen lassen. Sowas musste ich bisher so noch nie unterschreiben!
21. textmoney.de » Blog... | 03.11.2007 um 16:04
[...] Erfahrungsbericht von themenrelevant.de: http://www.themenrelevant.de/2.....gsbericht/ [...]
22. Lynn | 22.12.2007 um 13:16
Textbroker ist im Prinzip eine gute Idee. Allerdings ist das Preis-Leistungsverhältnis völlig daneben. Sich in ein Thema einzuarbeiten ist gar nicht drin, es sei denn man betreibt Schreiben als “Hobby” oder will damit als SChüler sein Taschengeld aufbessern.
Außerdem: Ärgerlich ist, dass Auftraggeber sehr oft zu wenig Anhaltspunkte geben worüber der Text genau sein soll. Aber dann wieder stehen da Sachen wie:
“Soll der beste Text zu diesem Thema im Internet sein”.
Da hat man dann schnell das Gefühl, dass die Auftraggeber gar keine Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Textern haben, aber wenn sie dann nicht bekommen was sie wollten (wobei sie erwarten , dass man das telephatisch errät, dann ist der Text “schlecht”. Da man nur in einem schleppenden e-Mail Austausch an mehr Info kommen kann (telefonieren geht nicht weil der Broker Angst hat, das man dann an ihm vorbei zusammenarbeitet) geht das bei einem längeren Text schnell daneben und ist dann wegen des geringen Honorars und der eventuellen Änderungen doppelt ärgerlich.
Zu den unnötigen Schwierigkeiten gehört auch eine hellgraue (!) viel zu kleine Schrift!!!
Und das für ein Textportal.
Ausbaufähig, aber mit Vorsicht zu genießen.
23. Senekha | 30.12.2007 um 16:49
Moin zusammen,
hier noch einmal eine Ansicht über Textbroker von der Autorenseite:
Ich schreibe jetzt seit 8 Monaten für diese Plattform. Prinzipiell betrachte ich das Ganze mehr als eine Art Lernphase zum Einstieg in die professionelle Texterei, denn ich bin als gelernter Kaufmann ganz sicher ein Seiteneinsteiger.
Für mich war das zum Anfang einfach ideal: Es ist möglich zu testen, inwieweit man der Sache gewachsen ist, ohne allzu großen Aufwand betreiben zu müssen.
Und es ist gut gelaufen: Nach vier Tagen wurde ich in die Kategorie 4, nach einem Monat in Level 5 eingestuft. Im ganzen habe ich ich jetzt 55 Aufträge abgeliefert, bei Null Nachbearbeitungen und Null Ablehnungen.
Ich verfolge, wie schon weiter oben von einem Vorgänger erwähnt, das Prinzip, nur Texte abzuliefern, die nach Möglichkeit völlig einwandfrei sind. Das betrifft sowohl die Kriterien der Sprache, des Stils und auch der Rechtschreibung.
Die Artikel werden von TB bewertet, und eben das ist anfänglich äußerst hilfreich gewesen. Denn obwohl man glaubt, völlig korrekt zu schreiben, gibt es doch zu Beginn diverse kleine Stolperfallen – etwa Satzstellung, Fallfehler oder Wortwiederholungen, die einem anfänglich nicht so auffallen.
Nach einiger Zeit und einer gewissen Übung schleift sich das ab und zurück blieb ein Stil, mit dem die Kunden, für die ich bei TB schreibe, offenbar zufrieden sind.
In letzter Zeit nehme ich fast nur noch Direct Orders an, da ansonsten der Verdienst tatsächlich in keinem angemessenen Aufwand zum Ertrag steht.
Wer mir gerne einen Auftrag erteilen möchte: Unter dem Nick Senekha stelle ich das hier geschriebene unter Beweis, wobei ich große Texte zwischen 700-3000 Worten bevorzuge.
Wie gesagt, ich betrachte das Ganze mehr als Testphase – leben kann man davon unter keinen Umständen. Man könnte es Hobby mit Taschengeld nennen.
Mit dieser Arbeit verfolge ich allerdings eine Langzeitstrategie und möchte sie in dieser Form mindestens ein Jahr lang praktizieren. Danach habe ich ein paar Referenzen und werde meine Dienste dann Printmedien anbieten.
Aus dieser Sicht heraus kann ich die Sache eigentlich jedem Neuling empfehlen.
Textbroker rechnet korrekt ab und hat mich bislang stets fair behandelt.
Es ist nie falsch, ein Handwerk von der Pike auf zu erlernen und die Leiter der Erkenntnis Schritt für Schritt zu erklettern.
Da mir der Weg eines Journalistikstudiums versagt blieb, muss ich eben andere Wege gehen – und da gibt es sicher noch viele, denen es ebenso geht.
24. Obama | 19.01.2008 um 18:41
Habe mich vor ein paar Stunden auch bei textbroker angemeldet und ein Auftrag aufgegeben. Mal sehen wie lange es nun geht.
gruß
25. dkp3011 | 24.01.2008 um 14:11
@Biggi
Die AGBs sind grenzwertig aber durchaus im Einklang mit unserer Rechtsordnung.
Nein, ich arbeite nicht hauptberuflich für Textbroker, sondern verfasse nur gelegentlich Texte im Rechtswissenschaftlichen Bereich
26. medienjunkie | 13.02.2008 um 19:26
schreibe schon seit etwas längerer zeit bei textbroker. für leute die content brauchen mag das eine feine sache sein, aber zum geld verdienen taugt es nicht. habe da ab und an ein paar leichte artikel geschrieben und bin mittlerweile bei stufe 5. die artikel werden besser bezahlt aber immer noch nicht sehr gut. ich finde es teilweise frech, was leute auf stufe drei für forderungen stellen (ewige recherche, perfekter sprachfluss und tausend extrawünsche) die am ende 2€ für den text ausgeben. im endeffekt prostituiert man sich. wie gesagt, habe da aus langeweile geschrieben, aber würde es niemandem zum großen geldverdienen empfehlen.
Dass man die rechte am text verliert, finde ich im übrigens etwas frech.
27. Rolf | 17.02.2008 um 20:45
Die Art und Weise wie textbroker bewertet, erschließt sich mir bis dato noch nicht. Die Kundenbewertungen mit “super” scheinen für textbroker selbst max. 3 Sterne wert zu sein. Aber ok, ist auch nicht weiter schlimm. Just for fun, mehr nicht.
Bei den Kundenaufträgen würde ich mir wünschen, dass sie etwas konkreter formuliert sind. Eine professionelle Schreibe kann man wohl kaum erwarten, wenn man verlangt, dass bei ca. 120 Wörten der Titel als Schlagwort mindestens 8 mal auftauchen soll. Zwar verständlich, wenn der Text später über Suchmaschinen gefunden werden soll, aber jeder Stilistik eigentlich abträglich.
28. Linik-Rebell | 26.02.2008 um 10:57
Hallo,
Ich möchte mich auch mal von der Seite des Textkäufers zu Wort melden. Ich finde TB eigentlich recht gut, man kommt eben schnell und vor allem sehr günstig an akzeptable Texte. Und zum Thema Preis, es ist schon wirklich am untersten Ende der Skala und ich finde auch, dass man da als Käufer nicht zu viel erwarten sollte, denn nach den Abzügen von TB verdienen die Schreiber nun wirklich fast nichts. Also übt als Käufer Nachsicht und zur Not kann man ja auch selber etwas nacharbeiten…
29. Fred | 29.02.2008 um 12:41
Hallo,
textbroker, für das ich auch schon ein paar mal geschrieben habe, hat ein ganz großes Problem. Man soll nichts abschreiben. Das klingt erst mal seltsam, aber: wer recherchiert findet Informationen. Und die sind geistiges Eigentum anderer. Einfach einen neuen Text zu formulieren, mit eigenen Worten aber gleichem Inhalt ist genauso Diebstahl wie Wort-für-Wort abzutippen. Da bei Textbroker keine Möglichkeit für Fußnoten oder Quellennachweise besteht, ist es gar nicht möglich einen richtig sauberen Artikel zu schreiben. Die Außnahme bilden natürlich auf eigene Erfahrung basierende Texte.
Die schlechten Vorgaben der Auftraggeber sind ebenfalls ein Mangel. Der Verdienst pro Wort sehr gering. Wer keinen Spaß an der Sache hat, sollte die Finger davon lassen. Alle anderen können es ruhig mal ausprobieren.
30. Jensen | 04.03.2008 um 16:17
Ich hab TextBroker vor kurzem mal ausprobiert. Ich bin nicht allzu sehr begeistert von den Artikeln, die ich erhalten habe. Wobei 1-2 Gute dabei waren, aber die dann auch auf höchster Stufe… Was mich auch mal interessieren würde, wäre eure Meinung zu ForumStars, ein ähnlicher Service nur eben für Forenbeiträge. Hat da schon jemand Erfahrungen mit sammeln können??
31. Petra Maria Scheid | 05.03.2008 um 16:28
Ich war vier Wochen als Texterin bei textbroker und habe bei einer anfänglichen Einstufung von 4 Punkten 1,2 Cent pro Wort erhalten.
Das ist wahrlich wenig – aber gut, ein kleiner Nebenverdienst hat auch seine guten Seiten.
Leider wird Fleiß bei textbroker nicht belohnt, denn wer viel schreibt bei Kundenbewertungen: super – wird von Mitarbeiterinnen mit banalen Floskeln herab gestuft, damit man bloß nicht zu viel verdient, denn hier zeigt sich die Geschäftstüchtigkeit des Geschäftsführers.
Ich schreibe immer noch gerne Texte – aber gegen faire Bezahlung und vor allem nicht bei textbroker – denn das was die machen, nenne ich schlicht und ergreifend: AUSBEUTUNG
Petra Maria Scheid – Autorin/Malerin
http://www.johannisnacht.com
32. Jan Becker-Fochler | 05.03.2008 um 23:56
Sehr geehrte Frau Scheid,
in dieser Hinsicht möchte ich gerne etwas richtig Stellen. In keiner Weise werden von unserer Redaktion Autoren beabsichtigt zurückgestuft. Jeder einzelne Text wird gegengelesen und für sich bewertet. Die letzten fünf Bewertungen sind maßgeblich für Ihre Einstufung. Sie wurden eindeutig darauf hingewiesen, dass Ihre Abwertung mit vermehrten Rechtschreibfehlern zu tun hat. Auch wurden Ihnen hierzu Beispiele genannt. Eine Beachtung der Hinweise hätte nach nur 2-3 weiteren Texten eine erneute Aufstufung auf 4 Sterne bedeutet.
Ihre Darstellungen muss ich daher aufs Schärfste zurückweisen.
Wir haben keine Veranlassung teilnehmende Autoren unbegründet zurückzustufen. Es gibt derzeit über 2000 Aufträge zur Auswahl. Da sind wir für jeden guten Autor dankbar.
Sie werden aber verstehen, dass unsere Kunden berechtigtes Interesse daran haben, dass Autoren, die in der Klasse “ausgezeichnet” schreiben, auch entsprechende Texte abliefern.
Ich möchte Sie überdies bitten derartige – vollkommen unwahre und aus der Luft gegriffene Behauptungen – zukünftig zu unterlassen.
33. Fabian Hickl | 06.03.2008 um 11:04
@Jan Becker-Fochler:
Danke für die Stellungnahme zu der Aussage von Frau Scheid. Ein offizielle Stellungnahme ist natürlich bei Kommentaren dieser Art immer gern gesehen.
@All:
Ich will an dieser Stelle noch mal darauf hinweisen, dass Kommentare zu diesem Beitrag in Zukunft bitte sachlich und für alle Parteien fair gepostet werden sollten. Das Ziel dieses Beitrags sollte es nämlich nicht sein, eine Beschwerdeplattform bzgl. Textbroker einzurichten. Es ging dabei lediglich um einen Erfahrungsbericht als Auftragnehmer. Über weitere Erfahrungsberichte von Auftragnehmern würde ich micht natürlich nach woe vor freuen.
Grüße
Fabian
34. Petra Maria Scheid | 10.03.2008 um 20:28
Hallo
Ich bin in mich gegangen, und es tut mir leid, dass ich mich so hab hinreißen lassen, nur weil ich für kleine 5 von 120 Texten nur drei Punkte erhalten habe.
In Zukunft werde ich derartig unsachliche Gefühlsausbrüche vermeiden.
Ich entschuldige mich an dieser Stelle auch bei allen hier im Forum.
Petra Maria Scheid
35. Michaela Hennig | 11.03.2008 um 10:48
also ich bin jetzt seit einem Monat bei Textbroker und habe schon über 100 Euro verdient. Bei mir herrschte keine zurückstufung. im gegenteil, teilweise wurden meine texte von textbroker besser bewertet als von dem Kunden selber. das angesprochene problem kann ich nicht ganz nachvollziehen. entweder man entscheidet sich dafür da zu schreiben oder man lässt es….wenn ich lese das man in 8 monaten gerade mal 55 Texte geschrieben hat, dann erscheint mir dann eine negative bewertung das es wenig geld einbringt, wenig berechtigt. ich habe in einem monat nun über 150 texte geschrieben und die entwscheidung ist ja jedem selbst überlassen. die aufteilung ist da wieviele wörter für wieviel geld. dann muss man sich entscheiden ist es einem zu wenig oder nicht. ich verstehe nicht das hier teilweise von ausbeutung geschrieben wird.wenn der jenige das empfindet dann sollte er grundsätzlich die finger davon lassen. wenn man was dazu verdienen will, dann ist es eine gute sache. zumal für leute denen es spass macht.
36. Michaela Hennig | 11.03.2008 um 10:59
eine zurückstufung ist immer berechtigt ebenso eine stufe höher.wenn man nur schrott schreibt wird man dementsprechend auch dafür ” belohnt”.
darüber hinaus geht es um eine kopierrate.das heißt ein und der selbe satz darf nicht im internet nochmal vorkommen. setzt man in einem dieser texte ein “und” oder “jenes” kann es bereits nicht mehr kopiert sein. alles was über 5 Prozent in einem text kopiert ist wird nicht angenommen. um das herauszufinden, sollte man einen plagitfinder haben, der in manchen fällen kostet….in meinem fall nichts….und der zeigt genau an ob die kopiert sind oder nicht….und sowas haben auch die kunden sicher auch…denn da geht es um urheberrechte was den kunden teuer zu stehen kommen kann….also sollte man ein wenig krativität beweisen…was man beim schreiben grundsätzlich haben sollte…wer das nicht besitzt der sollte die schreiberei nicht zu seinem hobby machen….manche können es manche nicht…..so einfach ist das…von meinem 150 texten wurden 130 mit super bewertet und der rest mit gut..also kann man wohl kaum davon sprechen das textbroker mit absicht die texte hinunter stuft damit man weniger geld verdient. schreibt man gut wird man dementsprechend eingestuft.schreibt man schlecht bekommt man die passende note dazu.das ist meine erfahrung.
37. Iannis | 13.03.2008 um 14:17
Ich bin zwar kein professioneller Textschreiber, habe diese für mich sehr interessante Tätigkeit aber im Rahmen einer steuerlich sog. “geringfügigen Beschäftigung” ausführen dürfen. Mein bisheriger “Arbeitgeber” ist jetzt der Meinung, die Texte bei einem Textbroker preisgünstiger zu bekommen. Will ich jetzt also weiterhin schreiben, muß ich mich einem Textbroker anbieten. Der Haken: ich muß meine Honorare selbst versteuern. Was bleibt dann noch von dem ohnehin spärlichen Gewinn übrig? Hat das mal jemand bedacht und gibt es da schon Erfahrungen?
38. tinchen | 08.04.2008 um 16:17
Ich schreibe auch seit einiger Zeit für Textbroker, dass Texte absichtlich herab gestuft werden kann ich nicht bestätigen. Von meinen jetzt knapp 150 Texten wurden lediglich drei mit 3 Sternen, der Rest mit 4 Sternen bewertet … warum 3 Sterne wird zwar leider nicht immer erläutert, damit kann ich aber leben. Ein Beispiel: so manche exotische Keyword-Kombination lässt sich nunmal nicht in einem sinnvollen Satz deutscher Sprache unterbringen und da pfeif ich dann auf 4 Sterne.
Natürlich ist der ganze Spaß nur ein Taschengeldchen und die Arbeit einen guten 4 Sterne-Text zu liefern wird zugegebenermaßen nicht annähernd honoriert – aber es MUSS ja keiner schreiben. Wer ab und an Spaß am Schreiben hat und als Nebeneffekt seine Allgemeinbildung hier und da etwas aufpolieren möchte der kann sich ein paar Euro dazu verdienen.
Schade für den Autor, dass er für die paar Kröten die Texte nicht als Referenzen zur Verfügung hat – das wäre ein kleines Trostplaster für den Verdienst.
Ein weiteres Manko liegt nach meiner Meinung im System. Habe ich eine Frage zu einem Auftrag kann ich mir diesen nicht bis zur Beantwortung reservieren, da ich ansonsten keine weiteren Aufträge entgegen nehmen kann … also lasse ich das mit den Rückfragen gleich sein. Bei einer Auftragsbeschreibung wie: „Verfassen Sie einen interessanten Text über „Design“. Danke.“ … frage ich mich sowieso ob der Auftraggeber wohl selber weiß was er für einen Text erwartet.
Steuerlich gesehen ist es sicher nur sinnvoll für Textbroker zu scheiben, wenn man z.B. als Kleinunternehmer eingestuft ist. Wenn das Textbroker”honorar” versteuert werden muss, lohnt es sich nicht den PC anzuschmeißen – der Strom kommt ja auch nicht umsonst aus der Steckdose.
39. hm | 21.04.2008 um 12:17
nunja… irgendwie trotzdem traurig, dass dann bekannte spieleportale meine texte als ihre eigenen verwenden. irgendwie hat mich das dann doch getroffen.
40. Fnats | 23.05.2008 um 16:18
Ich bin seit 7 Monaten als Autor für Textbroker tätig und wurde in die 4-Sterne-Kategorie eingestuft.
Als Nebentätigkeit ist Textbroker interessant, jedoch steht der Aufwand in keinem Verhältnis zum Ertrag.
Mit einer Vergütung von 1,2 Cent pro Wort liegt der Verdienst in der 4-Sterne-Kategorie nur um 0,5 Cent höher als in der 2-Sterne-Kategorie.
Lukrativ ist die Autorentätigkeit lediglich in der 5-Sterne-Kategorie (4 Cent pro Wort), wobei der Verdienst im Vergleich zur 4-Sterne-Kategorie um 2,8 Cent höher liegt.
Die Diskrepanz in der Höhe der Vergütung zwischen 4- und 5-Sterne-Textern ist enorm und trägt nicht gerade zur Motivation der Autoren bei, die regelmäßig “ausgezeichnete Qualität“ (4-Sterne-Kategorie) abliefern.
Ärgerlich aus Autorensicht – neben dem Verdienst – ist das größtenteils unzureichende Auftragsbriefing des Kunden.
Ob ein Werbetext, ein PR-Artikel oder ein neutraler, informativer Text benötigt wird, erfährt der Autor in den meisten Fällen erst nach Abgabe
des Textes.
Und zwar dann, wenn von Kundenseite Textänderungen gewünscht werden…
Verbesserungswürdig ist auch die Vergütung der Gesamtleistung der Autoren.
Bei komplexen Themen kommt es nicht selten vor, dass längere Recherchen unabdingbar sind, um einen hochwertigen Text zu verfassen.
Vergütet wird jedoch ausschließlich der Text an sich (Auszahlung pro Wort), nicht aber die Zeit, die der Autor für die Recherche investiert.
Fazit:
Als Nebenjob ist Textbroker aus Autorensicht vor allem für Schüler, Studenten und Hausfrauen (-männer) interessant.
Auch Kunden, die Aufträge bei Textbroker einstellen, kommen auf ihre Kosten, sofern sie Wert auf Qualität legen.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis aus Kundensicht ist fast unschlagbar.
Publiziert der Kunde einen Auftrag bei Textbroker und legt die Qualitätsstufe 4 (ausgezeichnete Qualität) fest, kann er in der Regel mit einem hervorragenden Text für wenig Geld rechnen.
Anders sieht es dagegen auf Autorenseite aus, vor allem bei 4-Sterne-Textern.
Ausgezeichnete Schreiber erhalten nicht annähernd die Vergütung, die der Qualität ihrer Texte entspricht.
Bei komplexen Themen würde es sich zudem anbieten, den Autoren einen pauschalen Betrag für Recherchetätigkeiten zu zahlen, die nicht selten bis zu zwei Stunden Zeit kosten und bisher nicht vergütet werden.
Nachholbedarf besteht gleichfalls beim Kundenbriefing.
Textbroker sollte mehr Wert darauf legen, dass die Auftraggeber zumindest die notwendigen Informationen in der Auftragsbeschreibung erwähnen.
Das würde nicht nur den Kunden, sondern auch den Textern eine Menge Zeit, Arbeit und Ärger ersparen.
41. Wurm | 02.06.2008 um 23:46
Zu Textbroker kann ich aus Studentensicht nur sagen, dass diese Plattform als Arbeitgeber wirklich hervorragend geeignet ist. Als Student bin ich bei Textbroker unabhängig von Ort und Zeit. Der durchschnittliche Stundenlohn von knapp 12 Euro kann sich sehen lassen, denn Kommilitonen müssen teilweise freitags/samstags abend für 7 Euro die Stunde jobben.
Ein weiterer positiver Aspekt der Arbeit bei Textbroker besteht darin, dass sowohl das Allgemeinwissen, als auch die sprachlichen Fähigkeiten im Laufe der Zeit enorm ansteigen und somit ein guter Grundstein für ein späteres berufliches Leben gelegt wird.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias
42. Fnats | 03.06.2008 um 13:33
@wurm
In welche Kategorie wurdest du eingestuft?
Bei 12 Euro Stundenlohn kann es sich eigentlich nur um die 5-Sterne-Kategorie handeln, die ausschließlich Autoren zugeteilt wird, welche professionelle Texte abliefern.
Der Großteil der Autoren schreibt jedoch in der 2 bis 4-Sterne-Kategorie und da ist ein Stundenlohn von 12 Euro mehr als utopisch.
Ich schreibe in der 4-Sterne-Kategorie für 1,2 Cent pro Wort.
Die Vergütung für 500 Wörter liegt bei 6 Euro.
Bei den meisten Aufträgen ist die gewünschte Anzahl der Wörter im Übrigen noch viel geringer.
Die Autoren müssen viel Zeit investieren, um „ausgezeichnete Qualität“ abzuliefern.
Bei komplexen Themen bedarf es außerdem einer längeren Recherche.
Durchschnitt (500 Wörter / komplexes Thema):
Eine Stunde Recherche, dazu noch eine Stunde für den Text.
Ergibt bei 2 Stunden Aufwand einen Stundenlohn von 3 Euro, und zwar in der 4-Sterne-Kategorie.
Wie kommst du auf 12 Euro?
Schreibst du in einer Stunde 2 Texte von jeweils 500 Wörtern und „ausgezeichneter Qualität“?
Wenn ja, Hut ab!
Nochmals zu dem Punkt bei Textbroker, der mich am meisten stört:
Ich habe bereits sehr viele Texte unterschiedlicher Qualitätsstufen gelesen.
In der Regel sind Texte von 2-Sterne-Autoren qualitativ unbrauchbar.
Zumindest, wenn man die Texte veröffentlichen möchte.
4-Sterne-Autoren schreiben hingegen qualitativ hochwertige Artikel, für läppische 0,5 Cent Aufschlag pro Wort.
Da stimmt das Verhältnis zwischen Qualität und Vergütung nicht im Geringsten.
Des Weiteren gibt es auch innerhalb der jeweiligen Kategorien erhebliche Qualitäts-Unterschiede.
Ich habe Texte von 4-Sterne-Autoren gelesen, die zwar von der Rechtschreibung und Zeichensetzung in Ordnung waren, jedoch erhebliche inhaltliche Mängel und gravierende Schwächen im Ausdruck offenbarten.
Hingegen gibt es auch 4-Sterne-Autoren, dessen Artikel nicht von Texten professioneller Autoren zu unterscheiden sind.
Die Einstufung der Autoren wird mir wohl ewig ein Rätsel bleiben, ich hoffe, dass zukünftig wenigstens die Vergütung in den höheren Kategorien angepasst wird.
43. Ralf | 07.06.2008 um 10:53
@ Fnats
Ich kann deine Kritik nicht so ganz nachvollziehen.
Ich schreibe beispielsweise nur zu Themen, bei denen ich mich auskenne. Damit liegt mein Stundenlohn bei knapp 11 Euro. An der Tanke verdiene ich nur 8 und muss bei Wind und Wetter raus – Anfahrtskosten usw. nicht zu vergessen.
Auch die Bewertungen empfinde ich nicht als unfair. Bis jetzt habe ich noch immer eine anständige Begründung erhalten, wenn ich eine schlechte Bewertung bekommen habe. Klar sieht man das subjektiv. Bei meinen Schulaufsätzen habe ich die Lehrerin auch nicht immer geliebt und die anderen wurden eh immer bevorzugt.
44. Fnats | 07.06.2008 um 16:58
Wenn man sich auf seine Fachgebiete beschränkt, kann man natürlich auf Recherchetätigkeiten verzichten.
Ich habe selber 3,4 Fachgebiete, aber:
Dort sind wenig oder so gut wie gar keine Aufträge vorhanden.
Mit gutem Allgemeinwissen findet sich auch der ein oder andere Auftrag, der zügig bearbeitet werden kann, jedoch sind solche Aufträge äußerst beliebt und schnell vergriffen.
Möchte man mehrere Aufträge in der Woche bearbeiten, muss man sich auch mit Themen auseinandersetzen, mit denen man sich nicht so gut auskennt.
Das heißt dann wiederum, Zeit in Recherchetätigkeiten zu investieren.
Doch lohnt es sich finanziell überhaupt, eine Stunde zu recherchieren, bevor man den Text verfassen kann?
Wohl kaum, bei der ohnehin geringen Vergütung…
Bsp:
Pressemitteilungen, Online-Shops, Produktbeschreibungen, Werbetexte, Hotels etc.
Wie soll man eine Pressemitteilung schreiben, ohne sich über das Unternehmen zu informieren?
Wie schreibe ich einen Werbetext oder eine Produktbeschreibung, ohne Kenntnisse über das Produkt zu besitzen?
Wie beschreibe ich einen Onlineshop, ohne die Website zu besuchen und mich zu informieren?
Im Übrigen fühle ich mich nicht unfair bewertet.
Ich bin kein professioneller Texter, von daher kann ich mit der Einstufung in die 4-Sterne-Kategorie sehr gut leben.
Bisher wurden sämtliche Texte von den Kunden ohne Änderungswünsche angenommen und bis auf eine Ausnahme mit „super“ bewertet.
Auch die Textbroker-Bewertung liegt konstant bei 4-Sternen.
Wenn man aber Texte von 2-Sterne-Autoren liest, ist es schwer zu begreifen, dass die Vergütung nur unwesentlich höher liegt.
Wer qualitativ hochwertige Artikel erhalten möchte, muss auch bereit sein, etwas mehr dafür zu bezahlen.
Sowohl der Kunde als auch Textbroker…
Für Kunden (Auftraggeber) ist Textbroker ideal: Super Texte für wenig Geld (sofern man Wert auf Qualität legt)
Leider sieht es auf der Autorenseite anders aus…
45. Ilja | 13.08.2008 um 17:29
Ich denke auch, dass die Seite eher super für Auftraggeber ist. Als Autor hingegen kann man sicher auf Plattformen wie XinXii mehr verdienen – vorausgesetzt man hat als Schreiber gute Texte in der Schublade…
46. Willi | 21.08.2008 um 01:14
Man ist ja so bescheiden geworden in dieser Zeit. Ich glaube, wir denken garnicht mehr darüber nach was heute die Dinge kosten. Und der Lohn, der bleibt hinten dran. Ich bin auch bei TB Autor und bin nicht unzufrieden, da ich 1 1/2 Augen zumache und nicht mit mir selbst ins Gericht gehe.
Ein anderes Beispiel, ich habe gerade ein Buch geschrieben mit Erzählungen, 80 Seiten, Verlag war sofort einverstanden, zahlt aber nur 0,65 € für jedes verkaufte Buch abzüglich Restanten. Auflage 3.000. Schreiben und Recherchieren 200 Stunden Arbeit. Meine Hoffnung, eine zweite Auflage. Immer nur schön von der Hoffnung leben.
Ich habe als 18-Jähriger – lange ist’s her – in einem Gedicht geschrieben: “Dichter, Du bist brotlos in jeder Zeit …, und an anderer Stelle mir selbst Hoffnung machend “….denn ich will meine Träume nicht begraben in Körperöffnungen”.
47. Schnäppchen dank Textbro... | 26.09.2008 um 11:34
[...] Testbericht zum Thema gibt es auch hier. verwandte BeiträgeKostenersparnisse auch beim ArztTelefonkosten ganz unkompliziert senken – der [...]
48. Doro | 07.10.2008 um 10:06
Hallo,
ich hätte da eine Frage zu dem Ganzen.
Wenn man sich als Autor anmelden möchte, dann müssen die Bereiche angeklickt werden, in denen man Fachwissen vorweisen kann. Nun zu meiner Frage: Liegt die Betonung wirklich auf Fachwissen? Denn Fachwissen, möchte ich meinen, habe ich nicht. Dafür aber eine sehr gute allgemeine Bildung in den Bereichen Tiere, Kinder und Gesundheit. Alles beruht auf Erfahrungen. Kann ich das dann trotzdem anklicken?
Hoffe, auf eine schnelle Antwort.
49. Thorsten | 21.10.2008 um 01:41
@48 … Allgemeinbildung reicht völlig weil hier keine Profs- Diplome geschrieben werden.
@20 … In was für einer Welt lebst du denn?
50. Thorsten | 21.10.2008 um 01:52
@20 … Eine alteingesessene Autorin die noch nicht gemerkt hat, das sich der Wirtschaftsmarkt von Grund auf verschlechtert hat. Bravo einmal, und was machst heute? Zeitung austragen wie andere die überheblich daherkommen?
Neiiiinnn … Sie hat eine Geschichte. Sie ist ja Autorin *gg.
Es war einmal @20
51. Willi | 25.10.2008 um 13:48
Ich bin “Autor”
Was die Beurteilungen betrifft, kann man nicht zufrieden sein. Da schreibt ein Auftraggeber mir “super” und ist in einer weiteren optionalen Kommentierung hellauf begeistert, und was macht “Textbriker”, beurteilt mit 3 in der Beurteilung die bestens bei 5 liegen kann, und zu der Profikollegen mir sagen, dass sie 5 sein müsste.
Wenn mir dann gesagt wird, dass reine Tippfehler die Beurteilung beeinflussen, dann kann man nicht zufrieden sein. Wenn das gleiche dann aber passiert, ohne dass Textfehler vorlagen, dann wird der Zweifel noch größer, zumal wenn man dann keine Antwort mehr bekommt.
Um auf einen vorigen Text noch kurz einzugehen. Ich glaube nicht, dass man als Autor nach den vorgegebenen Stufen auch das Schreiben einrichten kann. Ich glaube vielmehr, dass man immer seinem Intellekt entsprechend optimal schreibt.
Wenn dieser Text einen Tippfehler enthält, ist er nur
3, von fünf.
Schlimm ist nur, wenn ein Beurteiler nicht mehr den Intellekt und damit den Text seiner Autoren beurteilen kann, denn dann stellt sich das System in Frage.
Aber jeder, der eine Plattform gründet und glaubt,
d i e Idee zu haben, pokert, und er glaubt, dass er mit Hilfe Anderer durchkommt. Glück auf!
52. Philipp | 06.11.2008 um 00:35
Je spezifischer der text desto besser die qualität! Denn dann nehmen nur autoren den auftrag an,die etwas von der thematik verstehen und die können dann auch aus dem kopf heraus die texte schreiben und müssen keine recherchen machen! wenn man das beachtet gibt es auch super qualität!
53. illu | 18.11.2008 um 21:17
nun ja,
ich arbeite mit textbroker und bin im prinzip auch zufrieden das es dieses angebot gibt.
nur einen wirklich guten text giebt es doch eher selten.
auch habe ich mal die höchste qualitätsstuffe ausgetestet. das resultat war das es egal ist ob man niederiege oder hohe qualität wählt. wirklich was recherchiertes gibt es aus meiner erfahrung nicht!
dennoch, textbroker hat seine berechtigung gerade wenn man schnell grosse mengen text zu allgemeinen themen benötigt!
was mir besonders auffällt ist auch das man texte zurückgeben kann und das dann auch anerkannt wird wenn der text zu bescheiden ist.
54. Willi | 18.11.2008 um 22:24
Den letzten Text von ‘illu’ vom 18. 11. 2008 möchte ich lieber nicht bewerten, die Sprache, die Fehler, das ist doch weniger als ‘2′. Und die Meinung über
‘recherchiertes’ ist obendrein noch falsch.
Mit weniger als ‘3′ sollte man sich nicht ‘Autor’ schimpfen dürfen.
Das war kein Aushängeschild für ‘textbroker’.
55. Willi | 18.11.2008 um 22:33
Übrigens, noch eins.
Die Eingaben für den Auftrag sind oft sehr ungenau und im Stil von ‘ilu’ vom 18. 11.2008. Diese Auftraggeber machen es einem schwer. Wenn man rückfragt, ist man meist schon draussen.
Und dann gibt es noch die ‘Schlaumeier’ die so wenig Worte angeben, dass eine gute Qualität nicht gebracht werden kann. Schreibt man dann mehr, weil es der Sache dient, dann bekommt man das nicht bezahlt, bei dem ohnehin schon schmalen Salär. Aber in dieser Welt ist wahrscheinlich kaum noch einer mehr fair.
56. Willi | 18.11.2008 um 22:37
Sorry, ich hörte, ‘ilu’ ist auf der Auftraggeberseite bei ‘textbroker’. Dann habe ich Verständnis, denn nicht jeder kann Schreiben, wie auch nicht jeder maurern kann.
Nochmals, sorry, oder besser Entschuldigung.
57. Ana | 20.11.2008 um 19:05
was ich nicht nachvollziehen kann: wird wirklich jeder text von tb gegen gelesen und bewertet? bei der fülle von texten müssen die ein heer an lesern haben. wer bezahlt die? irgendwie kann ich das kaum glauben oder nachvollziehen, dass da wirklich menschen sitzen und 100te, 1000te texte täglich prüfen. oder doch?
58. Willi | 21.11.2008 um 21:22
Es wird nicht jeder Text gelesen, vielleicht hier und da quer gelesen, um evtl. “Katastrophen”, auch rechtlicher Art, zu vermeiden.
Aber wehe sie finden einen Flüchtigkeitsfehler, und manchmal kennen sie auch die Orthographie nicht und sind zurückhaltend, wenn sie im Unrecht sind und zurechtgeiwesen werden. Ein Fehler kann schon eine Abstufung nach unten bringen.
Aber wie immer im Leben: Es gibt Schlimmeres. Glücklich, wer das Schreiben als Sport betrachten kann.
59. Jan Becker-Fochler (Textbroker.de) | 22.11.2008 um 00:02
Rein sachlich möchte ich folgende Info einwerfen: Selbstverständlich wird jeder – wirklich jeder – Text von uns einzeln angefasst und in einzelnen Abschnitten gelesen und entsprechend bewertet.
Letztendlich stehen wir jedem Kunden gegenüber in der Pflicht, dass ein Autor der Stufe 4 sich mit allen anderen Autoren der Stufe 4 messen kann.
Warum haben wir uns gegen direkte Kundenbewertungen entschlossen? Im Gegensatz zum Kunden treffen wir unsere Bewertung nicht auf Basis von positiven oder negativen Emotionen im Zusammenhang mit der jeweiligen Thematik oder der Zusammenarbeit mit dem Autor. Unsere Editoren sind geschultes Personal, die den immer gleichen Maßstab anlegen.
Mir ist aber durchaus bewusst, dass eine objektive Bewertung nicht immer der subjektiven Wahrnehmung des Autors gerecht werden kann.
Als Abschluss möchte ich anmerken, dass auch wir nur Menschen sind, die täglich mit tausenden Texten zu Arbeiten haben. Man sehe uns nach, wenn auch wir Fehler machen. Grundsätzlich sind wir die letzen, die einen solchen nicht eingestehen könnten.
Viele Grüße
Jan
60. Ana | 24.11.2008 um 15:15
Herr Becker-Fochler,
wie viele Menschen beschäftigen Sie zum Gegenlesen? Es ist reine Neugier: bei den konkurennzlosen Preisen geht bei mir keine Rechnung auf, in der so viele Texte Korrektur gelesen werden.
MfG,
Ana
61. tinchen | 02.12.2008 um 18:26
Ich denke wie viele bei Textbroker mit Gegenlesen beschäftigt sind, das zählt zu betriebsinternen Angelegenheiten. Ich habe in ‘wiedergefundenen’ Texten von mir im nachhinein kleine Flüchtigkeitsfehler gefunden, die erst nach intensivem Lesen auffallen … trotz Gegenlesen von Textbroker-Seite. Das wird auch sicher immer so bleiben, schließlich sind Menschen keine Maschinen.
Jedenfalls scheint es tatsächlich so zu sein, dass sämtliche Texte von Textbroker gelesen werden. Das zeigen die zusätzlichen Bemerkungen, die Textbroker häufig der Bewertung beifügt. In meinem Fall durchweg positiv
Danke.
62. nore1810 | 05.12.2008 um 16:16
Ich finde Texbroker sehr gut.
Was mich sehr nervt ist, dass die schrift so klein ist und ich den Text nicht formatieren kann – bold italic usw…
und das Textfeld ist viel zu klein.
Vielleicht wird das ja mal eingebunden.
Die Benachrichtigung, dass ein Text fertig ist funktioniert ab und zu auch nicht.
Danke
63. namer | 16.12.2008 um 19:01
@nore1810:
Formatierung der Texte wäre sowieso für die Würste, da diese, falls gewünscht, sowieso vom Käufer vorgenommen wird. Da du weder Ziel noch Sinn deiner Texte kennst, wird es auch schwer werden, diese qua hellseherischer Fähigkeiten den Kundenwünschen entspr. zu formatieren.
Das Textfeld ist klein. Stimmt. Das ist eventuell aber sogar Absicht. Schreib deine Texte in Word oder Open Office- ist wesentlich augenschonender und mit integrierter Rechtschreibprüfung.
64. Birgit Brüggehofe | 06.01.2009 um 15:50
Ich liebe es!!
Ich arbeite seit einem halben Jahr für Textbroker, neben meiner Tätigkeit als Übersetzerin, Dozentin und freie Journalistin und finde es hochspannend, welche Aufträge immer wieder auf mich warten. Man lernt unglaublich viel Neues!
Auch, wenn ich inzwischen für 5 Sterne schreibe, ist die Bezahlung recht niedrig, – aber Geld ist nicht alles, der Job muss auch Spaß machen. Und man darf nie vergessen, welche “unterirdischen” Honorare und Löhne inzwischen bundesweit in vielen Branchen gezahlt werden.
Textbroker ist verlässlich, zahlt sofort und ist immer ansprechbar. Ich fühle mich dort sehr gut aufgehoben!
65. Marktchancen | 29.01.2009 um 21:27
Zunächst einmal möchte ich kurz Florian (13.) absolut recht geben. Die technische Lösung der online-Textagentur ist sehr gelungen.
Sobald die Konkurrenz die Idee und Technik für sich adaptieren, sobald also eine Agentur, die auf ihren Namen hält, sich die Lösung zu eigen macht, aber mit Qualität ihre Kunden zurückgewinnen will, indem sie genau die Autoren anzieht, die nur zu vernünftigen Preisen arbeiten – eben weil sie zuverlässig und qualifiziert sind – geht´s los. Vorher heißt es von meiner Seite gesunde Zurückhaltung üben.
Ich selbst maule schon, wenn ich mal zwischendurch zum zehnfachen des Preises einen Text abgebe. Üblicherweise arbeite ich für den 20fachen Betrag des textbroker-”Honorars”, und auch das ist stark verbesserungswürdig, Qualität gibt es nur für eine angemessene Bezahlung, die die Recherche anständig vergütet. Und schließlich: auch wenn wir selbst als Nutzer durch das Netz surfen, schalten wir bei leeren (inhaltsfreien, weil nur aus anderen Beiträgen paraphrasierten Artikeln) weg. Selbst fertigt man solche Inhalte deswegen auch nicht an: wer qualitativ hochwertig arbeitet, hängt sich ins Thema und liefert genau den gewollten einzigartigen Content. Aber nicht zu dem Preis.
Wer also als Agentur-Zwischenhändler – oder auch als Redakteur, und sei es aus einer der vielen “finanzell angeschlagenen”, angeblich schwer vor sich hin röchelnden OnlineRedaktionen – Beiträge anfordert, wird von textbroker die Hände lassen: entweder erhält er Ergebnisse von Leuten geschrieben, die ihr Geld mit anderem verdienen und das Schreiben nebenbei betreiben (dann ist der Text unbrauchbar) oder von Leuten, die es auch umsonst machen würden (dann muß der Schreiber wissen, ob er in der Einstellzung zu seiner Tätigkeit so nah ans Rotlichtmilieu rutschen will) – und auch hier werden die Texte von reinen Idealisten sich kaum mit professionellen Ergebnissen messen können.
Biggies Beitrag (20.) würde ich also – das gilt für alle sich hier zu Wort meldenden “Autoren” in diesem Zusammenhang nicht unterschätzen.
Mich würde der nächste Konkurrent von textbroker interessieren, eine Agentur, die die Vorteile dieser technischen Lösung erkennt (die direkte Auftragsvergabe beschleunigt die Erledigung des Auftrags, was absolute Vorteile sowohl für den Kunden als auch für den Texter hat. Er muß nicht langwierig auf Aufträge bieten, hat sofort Zugriff auf die Auftragsbeschreibung, kann mit der Arbeit unverzüglich loslegen… das hat schon seinen Reiz).
Aber der Konkurrent, der seine Preise realistisch gestaltet, ein Konkurrent, der damit rechnen kann, daß er bei einer angemessenen Vergütung schlagartig die besseren Schreiber von textbroker abgeworben haben würde – und auch mit anspruchsvollen Aufträgen auch namhafterer Auftraggeber rechnen könnte, die mit gutem Grund bei dieser Preislage die Hände von textbroker lassen… ich glaube, dieser Konkurrent hätte Chancen auf dem markt.
@Wurm ist Student – verständlich also, daß er noch ein bißchen rechnen üben muß. Was auch immer er heruntertippt für z.B. zwei Beiträge á 6,- (Wurm behauptet einen Stundensatz von 12,-) – was also immer Wurm in solchen Beiträgen gelingen kann: studentische Tippkünste in allen Ehren, Beiträge sind etwas anderes. Kreative Inhalte, die informativ sind, brauchen sprachlich-stilistischen Schliff (nicht nur Übung im Verfassen von Schnelltexten) und Wissen, bereichert um Kenntnisse aus Recherchetätigkeiten. Kostbare, zeitaufwändige fachliche Zusatzleistung. Soviel ich weiß, schreiben die meisten Leute dort dann doch schon ihre 2 Stündchen an einem EinEuroBeitrag, also Prost modernes Prekariat.
49 und v.a. 50. (Thorsten) möchte ich im hinblick auf die beleidigungen gegenüber Biggie in Beitrag 50 Entschieden um Zurückhaltung bitten.
66. Ausbeutungsgegner | 31.01.2009 um 01:38
an “nob”, konkret zu:
“Reine Ausbeutung! Um einen vernünftigen Text zu schreiben, ist Recherche immer notwendig. Dies kostet Zeit. … Stundenlohn ca. 3,-Euro! … Viele Kunden benutzen dich nur um Recherche über schwierige Themen zu machen. Z.B. Wo bekomme ich Geldmittel für ein junges Unternehmen?”
Antwort:
korrekt.
a) ist der Stundenlohn manchmal sogar niedriger, wenn die Recherche aufwändiger ist als die Zeilenanzahl der geforderten Texte
b) ja, diese Sorte Anfragen/Aufträge kann es bei textbroker auch geben. hier müssen auch die Schreiber, wenn sie sich denn für einen freiberuflichen EinEuroJob denn unbedingt hergeben wollen, beachten:
b1) ihr braucht solche Aufträge nicht mit derartigem Rechercheaufwand zu betreiben, ihr solltet das nicht, und zwar aus dem folgenden Grund: euer Auftrag als Texter ist es, einen Text zu verfassen, ihr seid keine Informanten/Infobroker/Infoscouts. Nehmt nur Aufträge an, bei denen klar ist, daß:
b1/I) die Recherchearbeit erledigt ist und ihr alles bekommt, um aus dem gegebenen in kurzer Zeit einen sprachilich-stilistisch annehmbaren Text zu machen, nichts anderes bedeutet “Texten”.
b1/2) laßt euch nicht auf den Arm nehmen, überlegt genau, wie aufwändig ein Auftrag sein wird, erzählt keine Märchen von 5,6,7 euro die Stunde oder mehr. Viele Aufträge dort sind Texte für 1 oder 1,5 Eurochen, für die ihr ganz schön im Dreieck hupfen müßt, denn selbst in die euch gegebenen Recherche-Ergebnisse – Links, die ihr zur Orientierung erhaltet – müßt ihr euch einlesen, euch einen Überblick verschaffen. Selbst der Fachmann in einem Gebiet, also jemand, der für eine bestimmte Thematik spezialisiert ist, nimmt sich die Zeit, um die genaue Unterthematik des neuen Auftrags gründlich zu beleuchten, schlicht, um keine inhaltlichen, also Content-Fehler abzuliefern.
b2/2) Aber auch bei Aufträgen aus Redaktionen/OnlineRedaktionen: seid bitte vorsichtig. Wenngleich es hier nicht um das Aussaugen von Fähigkeiten, also das Ausnutzen der Prekarisierungstendenzen seitens Finanzwirtschaftskreisen geht – auch hier nehmt ihr Teil an einem Prekarisierungsprozeß, der stark kritikwürdig ist. Die Zeitungskrise war 2004 kein singuläres Ereignis, sie ist ein fortschreitender Zustand. OnlineMedien-Kontent kann nicht geliefert werden von Leuten, die ihr Fach nicht beherrschen, das Schreiben journalistischer Inhalte für die Medienbranche bedarf bestimmter Qualifikationen, Grundlagenkenntnisse in der Gründlichkeit der absolut unabdingbar notwendigen Recherche. Das kann nur von Leuten gemacht werden, die ihr Fach beruflich machen und aus langjähriger Erfahrung wissen, warum sie gegen den Verfall von Löhnen, den Abbau von Festanstellungen (der ja vonangetrieben wird von willigen billigschreibern, wenn die Redakteure ihren Content für so gut wie lau erhalten…) – ankämpfen. Sie wissen aus dem eigenen beruflichen Vorleben, wieviel eine Stunde Arbeit als Verfasser eines journalistischen Inhalts kostet, kosten muß. Schließlich geht es hier auch um die Zukunft eines Sektors – und damit auch um die Zukunft von Perspektiven für die Schreiber bei textbroker, die in dieser Richtung weiter gehen wollen. Wie wollt ihr euren – nötigen – üblichen Zeilenpreis, den ihr für die Miete brauchen werdet, für das Bezahlen der Steuer, für die Stromrechnung, für den Onlineanschluß, für die Stulle zum Frühstück – wie wollt ihr also den notwendigen Zeilenpreis später in einer Redaktion einfordern, wenn ihr jetzt so bereitwillig für kaum ein Zehntel der üblichen Bezahlung “arbeitet”.
67. Karo | 07.02.2009 um 14:43
Ich habe gerade einen Text zur Korrektur erhalten! Ok ich habe leider ein Wort falsch geschrieben. Mein Fehler! Habe ich auch sofort ausgebessert. Aber der 2. Punkt war! Bitte verfassen Sie den Text neu und stilsicher.
Es ging um einen Urlaubsort! Zirka 250 Wörter. Die Wörter Hotel, Wellness und der Ort sollen oft vorkommen! Und das ganze für nicht mal 1.50! Verarschen, lasse ich mich sicher nicht! Mein Retourmail: Gerne, schreibe ich Ihnen einen stilsicheren Text, 250 Wörter = 9 Euro
lg
68. nicole | 09.02.2009 um 08:59
@ caro
ha,ha den selben kunden hatte ich auch!
du hast absolut richtig reagiert!!
69. Karo | 10.02.2009 um 20:41
@nicole
Arg dieser Mensch nicht??
Im Moment gibt es einen Auftrag über “toles” Wer oder was ist das bitte?? Es steht, es soll 3 x im Text vorkommen! Super Beschreibung!
70. Karo | 13.02.2009 um 14:10
JEtzt platzt mir der Kragen! Ich habe also einen Text über “toles” geschrieben. Laut google, ist dies eine Sprachprüfung! FALSCH: Laut Kunden heisst toles = Blech nur eben auf Französisch! 30 min hab ich mich bemüht, diesen sch…. Text zu schreiben und nicht mal textbroker steht hinter mir! Kunde ist König – Autor ist A…..
71. tinchen | 18.02.2009 um 17:44
Warum @Markchanchen (Beitr. 65), zitiere :
“… sich hier zu Wort meldenden ‘Autoren’ …”
… das Wort Autoren in Anführungszeichen setzt, weiß ich nicht … ignoriere ich darum auch.
Fakt ist, dass für Textbroker auch Autoren schreiben, die damit außerhalb von Textbroker ihre Brötchen verdienen. Sicher werden diese keinen Auftrag über 60 Worte annehmen, sondern lukrative Aufträge herauspicken. Wenn man in einem Rutsch 80 oder 90 Euro für einen längeren Text verdienen kann, rechnet sich das für mich durchaus.
Zu den letzten Beiträgen muss ich sagen, dass ich Aufträge die keine vernünftige Beschreibung haben einfach wieder wegklicke. Kürzlich galt es unzählige Webseiten zu beschreiben. Nachdem die ersten fünf die ich anschauen wollte, noch nicht mal online waren, frage ich mich natürlich was der Auftraggeber damit bezweckt. Für Leute die sich nicht einmal die Mühe machen eine vollständige und korrekte Beschreibung zu liefern, rühre ich sicher keinen Finger.
Immerhin kann ich sagen, dass ich inzwischen viel über Themenbereiche weiß – von denen ich früher nicht mal wußte, dass es sie gibt
72. Karo | 23.02.2009 um 16:50
Toll!
Über 600 Aufträge in Kategorie 4 und gerade mal 20 unnötige Sachen bei 2 und 3 !!! ;-(
73. tinchen | 25.02.2009 um 11:04
Je mehr Aufträge in Kategorie 4, umso besser – wer will schon in der 2er und 3er Kategorie freiwillig schreiben?
Was ich bis heute nicht verstehe ist, wie der Wortzähler von Textbroker funktioniert. So habe ich gestern einen Text von 300 Worten geschrieben (beziehungsweise 305 – 5 geschenkt) und wenn ich das bei Textbroker eingebe, sind es nur noch 280 Worte.
Wenn ich das hochrechne, ist das wirklich ein klasse Geschäft für Textbroker … denn der Auftraggeber bekommt die 20 Worte mit Sicherheit nicht ‘geschenkt’.
74. Karo | 27.02.2009 um 00:05
Jene Leute, die in Kategorie noch nicht schreiben dürfen!
75. tinchen | 27.02.2009 um 11:59
Den Satz versteh ich nicht. *aufderleitungsteh*
76. Karo | 27.02.2009 um 23:04
Sorry wollte “die in dieser Kategorie” schreiben!
77. Ana | 14.03.2009 um 17:33
@alle die sich hier aufregen:
bei textbroker get es um CONTENT, nicht um professionelle oder sagen wir im journalistischen sinne brilliante texte. wer für textbroker schreibt, verpackt keywords um einen text, der später dazu dienen soll, eine webseite für eben dieses keyword zu optimieren. auch wenn es viele selbsternannte autoren vor den kopf stoßen mag: hier geht es weder um recherche, noch um tiefgründiges journalistisches arbeiten, es geht nur darum, die arbeit zu machen, die sonst keiner machen will. ein paar worte nett zu verpacken. sich aufgrund dieser tätigkeiten als autor oder gar journalist zu bezeichnen, halte ich für übertrieben. sich über die bezahlung aufzuregen auch. wem es zu wenig ist, der braucht nicht zu schreiben. wer zu tief recherschiert, ist ebenfalls selber schuld. wir leben alle in einem freien land. und wenn textbroker gar so übel wäre, gäbe es wohl kaum so viele leute, die die plattform letztendlich doch für sich nutzen…
Ana
78. tinchen | 27.03.2009 um 13:54
Richtig, ich schreibe freiwillig für Textbroker, stelle allerdings an jeden meiner Texte einen gewissen Qualitätsanspruch – egal ob für Textbroker oder für andere Auftraggeber. Bei Textbroker werden nicht ausschließlich keywordoptimierte Texte beauftragt, sondern auch Texte bei denen es tatsächlich auf einen guten Stil ankommt. Reiseberichte oder Pressemeldungen zum Beispiel brauchen nicht zwingend mit Keywords durchsetzt sein, sind allerdings stillos und ‘langweilig’ geschrieben wertlos. Auf eine gute Recherche zu verzichten bedeutet für mich kontraproduktiv zu arbeiten, schließlich will ich möglichst keinen Text ein zweites Mal bearbeiten … dann verdiene ich letztlich nichts mehr dran. Ob mich nun jemand als Texter, Autor oder was auch immer bezeichnet ist mir ehrlich gesagt wurscht.
79. Judith | 18.04.2009 um 15:50
Textbroker, ein unerschöpfliches Thema! Ich habe für Textbroker geschrieben und zwar in Stufe fünf. Bringt leider auch nicht viel mehr auf mein Konto, als wenn ich in Stufe vier schreibe. Denn….. es gibt nur sehr wenig Aufträge in dieser Stufe. Ist doch klar, in Stufe vier werden gute Texte für wenig Geld geschrieben.
Auch die Bewertungen von Textbroker sind kaum zu akzeptieren. Da sind Menschen am Werk, die glauben, kleine Götter zu sein. Unterläuft Textbroker ein Fehler, wird es damit abgetan, dass dort auch nur Menschen arbeiten. Keine Frage, aber auch ein Autor ist ein Mensch.
Die Bezahlung ist wirklich sehr schlecht, aber jeder kann für sich entscheiden, ob er einen Text schreiben möchte. Ich habe mich gegen Textbroker entschieden. Die Bezahlung durch Textbroker ist allerdings in Ordnung, schnell und zuverlässig.
80. NameaufWunschgeändert | 05.07.2009 um 21:59
Freue mich, wenn’s gefällt.
Schreiben kann ja jeder, seit er sechs ist.
Für ‘Gestaltung’ nimmt man sich noch vielleicht einen Grafiker, weil man ja feststellt, dass der dann doch ein bisschen hübscher macht, als man das selber könnte. Pah! Schreiben…das kann ja jeder!
Schon da möchte ich vorsichtig anmerken, dass das so nicht stimmt.
Die meisten verstehen weder die alte, noch die neue Rechtschreibung. is ja auch nich so wichtich, wenn man so im fluss is.
Geschrieben wird im Internet auf Teufel komm raus. Reiseberichte von 12-jährigen konkurrieren mit denen von gestandenen Journalisten.
ca. 300 Worte verwendet ein Deutscher pro Tag. Er kennt durchschnittlich 800.
Pro Tag begegnen ihm 1.500 Werbebotschaten, die im Zweifelsfalle aus Worten mit mehr als fünf Buchstaben bestehen.
Goethe verwandte mehr als 40 000 Worte in seinen Werken. Und er kannte ein Wort wie INTERNET gar nicht.
Dass man hier bei Textbroker Texte schreiben kann, die ‘irgendwie’ richtig sind, ist ganz schlecht für alle, die ihr Geld mit ordentlichen Texten verdienen.
Die Bezahlung ist nicht wirklich SEHR schlecht, die ist unzumutbar.
Nach ca. 10 mit Stufe 3 bewerteten Texten habe ich noch nicht einmal 10,- verdient.
Im WIRKLICHEN Leben hätte es dafür mehr als 3.500,- geben müssen.
81. NameaufWunschgeändert | 09.08.2009 um 04:22
Die Bezahlung ist unterirdisch und die Wirksamkeit der erstellten Texte zweifelhaft.
Man KANN ‘Blind-Texten’, aber meistens ist das für die Auftraggeber herrausgeworfenens Geld. Es sei denn natürlich, es geht um Blog-Beiträge.
Da ist man dann als Texter gefragt, den Markt zu verwischen.
Das Internet ist ein schöner Spielplatz, auf dem ich noch nicht einmal meinem eigenen Namen trauen würde.
82. NameaufWunschgeändert | 09.08.2009 um 04:24
Finger weg!
83. Fred | 14.08.2009 um 21:10
Ich bin auch, nach einigem Suchen, auf “Textbroker” gestoßen. Bin ein “mittelalter” frühpensionierter Beamter mit kleiner Pension, von jeher mit einem ausgeprägten Hang zum Schreiben. Habe dies auch in den letzten paar Jahren nebenher bei einer Stadtillustrierte als freier Mitarbeiter teilweise “austoben” können. Nachteil: Meldung = Pensionskürzung + besonders umständliche Versteuerung. Da ich ein Feind jedes behördlichen Formulars bin und mathematisch zu den Idioten zähle, habe ich mir einen Steuerberater leisten müssen. Die arme Stadtillustrierte hat jetzt leider das Handtuch geworfen und ich betreibe “Downshifting” (neudeutsch für Verarmung). Daher interessiert mich insbesondere, wie mit einem Honorar von “Textbroker” umgegangen werden muss. Wieder als “Kleinunternehmer”? -Würde ich gerne vermeiden. Gibts “Geringfügigkeitsnischen”? – Reich werden möchte ich nicht (geht wohl auch nicht
) – so ca. 150,- €/Monat als Zubrot würden mir reichen und traue ich mir auch zu. In der Hoffnung dieses Forum nicht zugeschwafelt zu haben, würde ich mich über eine Antwort freuen, auch oder insbesondere von Herrn Becker-Fochler!
84. Jan Becker-Fochler | 18.08.2009 um 10:39
Sehr geehrte Frau Namegeändert,
Ich verstehe selbstverständlich, wenn Textbroker “nich ihr ding is”, aber auch wiederholte Einwürfe der Art “Finger weg!” ändern nichts an der entscheidenden Tatsache:
Textbroker ist ein außerordentlich erfolgreiches Geschäftsmodell mit dem viele Autoren nachweislich monatlich weit über 1.000 Euro mit einem Nebenjob verdienen.
Unsere Kunden sind hoch zufrieden mit unseren Autoren. Mehrere hundert davon sind Stammkunden seit unserem Start vor zwei Jahren.
Ihr Kommentar besteht weniger aus konstruktiver Kritik die der Leserschaft hier hilft, sondern ist leider vielmehr eine Verunglimpfung eben jener mit keinem Bezug zu unserem Service.
Ich finde es schade, dass Sie Ihren Mitmenschen derart wenig zutrauen.
Viele Grüße
Jan Becker-Fochler
85. Jan Becker-Fochler | 18.08.2009 um 10:46
Hallo Fred,
ich verstehe Ihr Anliegen vollkommen. Leider bin ich kein Steuerexperte und selbst tagtägliche Fragen zum Steuerrecht bewerten die Beamten der Finanzämter von Region zu Region verschieden.
Grundsätzlich ist es für Sie aber immer möglich Ihren Sachbearbeiter in dem für Sie zuständigen Finanzamt anzurufen und Ihren Fall zu schildern. Der Beamte wird Ihnen freundliche und kostenlose Auskunft erteilen.
Viele Grüße
Jan Becker-Fochler
86. Judith | 24.08.2009 um 01:16
Hallo Herr Becker-Fochler, es wäre sehr nett von Ihnen, wenn Sie mir sagen könnten, wie man bei der geringen Bezahlung auf 1.000 Euro kommen soll.
Eventuell mag es noch angehen, wenn man alle Texte in Stufe fünf schreibt.
Nur gibt es da ja kaum mal einen Text, der geschrieben werden soll.
Ich finde Textbroker nicht unbedingt schlecht, aber die Bezahlung ist wirklich lächerlich, oder eher als traurig zu bezeichnen.
Wer in Stufe vier schreibt, kann niemals 1.000Euro erreichen, denn gute und fundierte Arbeit verlangt Zeit. Und wie schon erwähnt, in Stufe 5 gibt es nur sehr selten Aufträge.
Alles Gute für Sie und weiterhin viel Erfolg!
87. Jan Becker-Fochler | 26.08.2009 um 14:54
Hallo Judith,
rechnerisch sehe ich keine Veranlassung, weshalb 1.000 Euro oder mehr nicht möglich sein sollten. Vielmehr belegt unsere Erfahrung, dass diese Summe regelmäßig deutlich überschritten wird.
In der Tat hängt es aber von Ihrer Arbeitsweise ab, ob Sie pro Stunde nur 1,50 Euro oder 10 bis 20 Euro mit Textbroker verdienen.
Letzteres ist aber ebenfalls durchaus die Regel. Dass die Bezahlung also “gering, lächerlich oder traurig” ist, sehe ich als Ihre subjektive Meinung an.
Eine Möglichkeit schnell und ohne Arbeit reich zu werden ist Textbroker nicht – da stimme ich Ihnen zu.
Viele Grüße
Jan Becker-Fochler
88. Judith | 26.08.2009 um 16:37
Hallo Herr Becker-Fochler,
herzlichen Dank für Ihre Antwort. Wobei Sie sehr gut um eine richtige Antwort herum geschrieben haben.
Sie gehen zum Beispiel nicht auf meinen Einwand ein, dass kaum mal ein Auftrag in Stufe 5 angeboten wird.
In Stufe 4 bekommt ein Autor 1,2 Cent pro Wort. Um einen guten Text abgeben zu können, muss eine vernünftige Recherche gemacht werden, die meistens viel Zeit in Anspruch nimmt.
Ich habe schon von vielen gehört, die für Sie arbeiten oder gearbeitet haben, aber leider hat niemand 1.000 Euro verdient.
Wie man bei einer Bezahlung von 1,2 Cent, pro Wort, 10 bis 20 Euro in der Stunde verdienen soll, wird mir immer ein Rätsel bleiben, was von Ihnen scheinbar auch nicht aufgeklärt werden kann.
Außerdem empfinde ich Ihren Satz, dass man ohne Arbeit auch bei Textbroker nicht reich werden kann, fast schon als Unverschämtheit, denn davon war in meinem Text keinesfalls die Rede. Aber für gute Arbeit sollte man auch gut bezahlt werden.
Könnte es sein, dass Sie genau wissen, dass Sie Ihre Autoren ausnutzen und ich Ihnen mit meinem Text auf den Fuss getreten bin?
Aber dennoch, ich wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg.
89. Nanik | 27.08.2009 um 10:08
Hallo Herr Becker-Fochler,
auch ich verfolge diese Diskussion schon seit längerer Zeit und möchte mich nun auch einmal dazu äußern.
Ähnlich Judiths Ansicht denke ich ebenfalls nicht, dass ein Verdienst von 1000 Euro wirklich realistisch ist. Sicherlich wird es Ausnahmen unter Ihren Autoren geben, die ein höheres Einkommen via Textbroker erzielen, dennoch glaube ich nicht, dass es sich hierbei um repräsentative Fälle handelt.
Natürlich ist jedem Leser hier klar, dass es nicht in Ihrem Interesse sein kann, an dieser Stelle anderes zu berichten
Aufgrund meiner Neugier und dieser Diskussion werde ich mich ebenfalls probeweise bei Textbroker anmelden. Ich erhoffe mir damit ein besseres Bild machen zu können, was Arbeitsbedingungen und auch Verdienstmöglichkeiten angeht.
Ich habe mich bereits registriert und auch einen Einstufungstext verfasst. Ich bin gespannt was nun auf mich zukommt und werde zu gegebener Zeit ausführlich von meinen Erfahrungen berichten.
Viele Grüße in die Runde
Nanik
90. nanik | 27.08.2009 um 14:48
Hallo nochmals,
hier mein erster Eindruck. Nachdem ich also meinen Textvorschlag eingereicht habe (eine Beschreibung der Sehenswürdigkeiten einer Stadt meiner Wahl) habe ich umgehend – meiner Auffassung nach beinahe zu schnell, eine Rückmeldung erhalten.
Voll automatisiert wurde mir mitgeteilt, dass ich nun zur Arbeit freigeschaltet wurde, mit einer Einstufung bei 3 Sternen.
Nunja, was soll ich sagen? Der eingeschickte Text verfügte über mehr als 400 Wörter und meine Wertung erhielt ich nach nur ca. 30 Minuten. Ich vermute also eine automatische Einstufung.
Liege ich da richtig? Ich habe im Nachhinein interessehalber einen professionellen Texter mit der Kontrolle meiner Arbeit beauftragt. Er hatte keine Beanstandungen.
Vermutlich kann man erst mit dem Erstellen von Texten, innerhalb der Arbeitsaufträge, auf eine höhere Wertung gestuft werden?
Viele Grüße
Nanik
91. nanik | 27.08.2009 um 14:50
PS… fast vergessen… ein “Hocharbeiten” ist derzeit leider schwer machbar, da es in der Kategorie 3 Sterne oder darunter kaum Aufträge gibt. In der 4 Sterne Gruppe hingegen sind zahlreiche Anfragen enthalten. Leider darf ich diese ja nicht ansehen.
Viele Grüße
Nanik
92. Judith | 28.08.2009 um 00:52
Nicht immer, ich wurde gleich in Stufe 4 eingestuft. In Stufe drei kann man ja noch schlechter Geld verdienen. Aber, ich finde Ihren Versuch gut. Bitte weiterhin berichten. Meine Texte wurden immer angenommen und sowohl von Textbroker, als auch von den Kunden sehr gut bewertet. Über die “Betreuung” bei Textbroker kann ich wirklich nichts negatives sagen. Hatte ich Fragen, wurde mir freundlich geantwortet, wenn auch manchmal nicht ausführlich. Manchmal wurde auch einfach drum herum geschrieben, aber immer in höflicher Form. Ich hatte auch gute Texte, die ich mir ausgesucht hatte, aber ich möchte meine Arbeit nicht so schlecht bezahlen lassen. Herzliche Grüße
93. nanik | 28.08.2009 um 07:55
Hallo Judith,
ich habe nun, nach zwei Tagen noch immer keinen Text in Kategorie 3 gefunden und kann mich daher auch nicht hocharbeiten.
Ich vermute allein daran wird mein Versuch schon scheitern.
Die Einstufung emfpand ich als, sagen wir mal, etwas schnell erfolgt. Zwischen senden des Textes und Erhalt der E-mail mit Freischaltung vergingen nicht mal 30 Minuten. Bei einem Text von über 400 Wörtern ist das eine recht flinke Korrektur
Wie gesagt, ein professioneller Texter hatte keine Beanstundungen…
Ich vermute daher eine automatisierte Einstufung. Da ich nun aber auch keine Texte schreiben kann, muss ich wohl den Versuch abbrechen. Ich benötige ja mindestens 5 Aufträge, um aufsteigen zu können.
Nunja, ich gebe dem Versuch noch 7 Tage
Danach breche ich ihn aus Mangel an Möglichkeiten ab.
Herzliche Grüße zurück
Nanik
94. Jan Becker-Fochler | 28.08.2009 um 08:28
Hallo Judith,
meine Antwort basiert auf regelmäßigen Erfahrungen bei Textbroker. Wenn Sie mich als nicht glaubwürdig erachten, sind Ihre Fragen an mich für Sie selbstverständlich nicht zielführend.
Ich habe zu Ihren Fragen jedoch so weit Stellung genommen, wie ich dies kann. Ich führe die Geschäfte bei Textbroker, ich bin kein Autor. Ich kann Ihnen sagen, dass Ihre Kollegen einen solchen Erfolg haben und dass dieser über Textbroker problemlos möglich ist. Wenn sich dieser Erfolg für Sie nicht einstellt, ist es die richtige Entscheidung unseren Dienst nicht in Anspruch zu nehmen. Sie sind zu keinem Zeitpunkt gezwungen für Ihrer Ansicht nach zu niedrige Bezahlung zu arbeiten.
Viele Grüße
Jan Becker-Fochler
95. Jan Becker-Fochler | 28.08.2009 um 08:39
Hallo Nanik,
es ist unser oberstes Gebot schnell und effizient zu arbeiten. Seien Sie versichert, dass die Bewertungen nicht automatisch erfolgen. Wir lesen jeden Bewerbungstext und jeden an Kunden abgegebenen Text und bewerten diesen.
Bei Bewerbungstexten setzen wir grundsätzlich niedriger an, da sich eine womöglich zu hohe Bewertung eines Einzelnen später negativ auf die Kundenerfahrung auswirkt. Wir möchten uns also eine umfassende Meinung bilden, bevor wir einen Autor auf Stufe 4 setzen. Nur in Fällen, in denen ein Text wirklich überragend ist, stufen wir den Autor schon bei der Bewerbung mit Stufe 4 ein.
Sie haben im Übrigen stetig die Chance auf Verbesserung – nicht erst nach 5 Texten. Bereits Ihr erster bezahlter Text bei Textbroker kann mit 4 bewertet werden und der Schnitt ergibt für Sie dann bereits eine Gesamtbewertung von 4.
Wir erhalten aktuell hunderte neue Aufträge täglich. Besonders in den Stufen 2 und 3 sind diese derzeit ausgesprochen schnell vergriffen. Sofern Sie Interesse an unserem Dienst haben, lohnt es sich regelmäßig rein zu schauen.
Viele Grüße
Jan Becker-Fochler
96. nanik | 28.08.2009 um 10:03
Hallo Herr Becker-Fochler,
vielen Dank für Ihre schnelle Stellungsnahme. Es ist gut, dass Sie sich hier zu diversen Beiträgen äußern.
Nun, ich harre der Dinge, die da kommen werden. Leider gibts seit 2 Tagen keine Aufträge in den Kategorien 1-3 Sterne. Sicherlich sind die wenigen eingestellten dementsprechend schnell vergriffen.
Ich schaue beinahe stündlich, ob neue Aufträge vorliegen, bislang leider ohne Erfolg.
Es ist zwar gut, dass bereits ein eingereichter Text zu einer höheren Einstufung führen kann, bringt mir aber nichts, ohne Möglichkeit mein Können unter Beweis zu stellen.
Ich werde noch 5 Tage abwarten, darüber hinaus ist es mir dann auch zu zeitaufwendig mich stündlich (oder öfter) auf der Suche nach Aufträgen einzuloggen
Ich kann ja nicht tagelang vor dem PC sitzen und auf Aufträge lauern *lach*
Viele Grüße
Nanik
97. nanik | 28.08.2009 um 10:05
Ps…. ich streiche ein s – Wir sind ja hier beim Thema “Textbroker”
98. Judith | 28.08.2009 um 17:27
Hallo nanik, es wäre für Sie sicher gut, in Stufe 4 schreiben zu können, da hier die meisten Aufträge kommen. Ich habe in Stufe 5 geschrieben, aber wie gesagt, dort gibt es so wenig Aufträge, dass man nur Aufträge von 4 schreiben kann.
Texte in Stufe 5 werden natürlich besser bezahlt. Ich bin auch der Meinung, dass in Stufe 4 besser bezahlt werden sollte, da die Autoren von Stufe 5 auf Aufträge in Stufe 4 zurück greifen müssen, um überhaupt schreiben zu können. Also, sehr gute Arbeit für sehr wenig Geld. Für den Kunden und für Textbroker natürlich ganz wunderbar. Für den Autor weniger.
Weiterhin viel Erfolg!
99. Judith | 28.08.2009 um 17:39
Hallo nanik, ich habe noch etwas vergessen.
Ich glaube nicht, dass die Bewertungen automatisch erfolgen. Denn es werden auch zwischendurch Bewertungen von Textbroker abgegeben, zu den einzelnen Texten. Immer äußerst höflich und auf den Inhalt des Textes eingehend.
Wie schon erwähnt, Textbroker gibt sich wirklich viel Mühe und ich wäre gerne dabei geblieben, aber ich arbeite schon über 20 Jahre in einem schreibenden Beruf. Habe aber einige Jahre ausgesetzt und wollte mir die Mühe ersparen, mir Aufträge zu suchen.
Aber bei meiner Ausbildung kann ich auf dem freien Markt viel, viel mehr verdienen.
Es ist schade, dass Textbroker für seine fünfer Autoren nicht gesondert Aufträge vergibt.
Vielleicht mal ein Gedanke, den Herr Becker-Fochler aufgreifen könnte.
Einen schönen Tag noch!
100. Luigi | 16.12.2009 um 23:10
Sehr geehrter Herr Becker-Fochler,
es ist hanebüchen, wie Sie auftreten. Geben Sie doch zu, dass mit Textbroker nur ein Taschengeld verdient werden kann, was mit Ausbeutung gleichzusetzen ist. Zwar scheint hier Nachfrage auf Angebot zu treffen, wogegen zunächst nichts einzuwenden ist. Das ist aber auch bei Kindersklaven in Indien, die für 50 Cent am Tag arbeiten, der Fall. Ihre Website ist nichts anderes als ein weiteres Beispiel für die in den letzten Jahren zunehmende unsolidarische Ellenbogen- und Raffgiermentalität in Deutschland. Löhne, Honorare, Einkommen drücken, so weit es geht, ohne auch nur einen Gedanken an gerechte Bezahlung zu verschwenden. Wer hätte gedacht, dass unter einer SPD-Regierung hochoffiziell Menschen für 1 Euro arbeiten müssen? Warum ist es nicht möglich, für hart schuftende Menschen einen Mindestlohn einzuführen? Da passt TB voll ins Programm. Geiz ist geil, so billig wie möglich. Wovon die Leute leben, ist mir scheißegal. Wobei man bei 2 bis 3 Euro/Stunde hier ja nicht von “Löhnen” reden kann, eher von Almosen.
Ein Autor, der für TB schreibt, MUSS einen anderen Hauptverdienst haben, und wenn es Hartz 4, Bafög oder der Ehepartner ist. Er wird vom TB Honorar nach allem Ermessen keinen Cent versteuern, geschweige Sozialabgaben und Versicherungen zahlen. Das ist schlicht Betrug an der Solidargemeinschaft (=Steuern und Abgaben zahlende Arbeitnehmer).
TB ist zudem ein Schlag ins Gesicht der schreibenden freiberuflichen und angestellten Kolleginnen und Kollegen, die von ihrer Arbeit leben müssen und die Einkünfte komplett versteuern und Sozialabgaben, Versicherungen, Verbandsbeiträge etc. zahlen.
Kommen Sie mir jetzt bitte nicht mit dem Argument, die Autoren bei TB machen das ja freiwillig und es ist ein netter Nebenverdienst. Denn es handelt sich hier ja nicht um Dinge wie Nachbarschaftshilfe, Freundschaftsdienste oder soziales Engagement. Es geht um rein kommerzielle Leistungen in einem knallharten Business. Mit den Texten verdienen die Auftraggeber gutes Geld. Und in unserer Gesellschaft gilt eigentlich, dass ein kommerzieller Dienstleister – nichts anderes sind TB-Autoren – zumindest so bezahlt wird, dass er leidlich davon leben und auch Steuern und Abgaben bezahlen kann. Alles andere ist schlicht Ausbeutung.
Und natürlich ist es ein schönes Argument, zu behaupten, man müsse ja nicht für TB arbeiten. Wenn einer nicht will, bitteschön, es gibt genug andere. Ach ja, ebenso argumentiert auch der Kindersklavenhalter in Indien.
Luigi
101. Jan Becker-Fochler | 20.12.2009 um 10:59
Sehr geehrter Luigi,
Textbroker ist kein Hauptarbeitgeber für freie Autoren und möchte dies auch nicht sein. In diesem Punkt gebe ich Ihnen Recht.
Die Bezahlung erfolgt entgegen Ihrer Darstellung nicht pro Stunde, sondern pro Wort. Das Feedback unserer Autoren zeigt jedoch, dass der überwiegende Teil deutlich über 8 Euro, regelmäßig zwischen 10 und 20 Euro pro Stunde verdient. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um einen Lohn, sondern um Erträge aus selbstständiger Arbeit.
Werden von Textbroker erhaltene Einkünfte seitens des Autors nicht beim Finanzamt gemeldet, ist dies Steuerhinterziehung.
In wie fern Sie Textbroker hier beschuldigen, die Solidargemeinschaft zu betrügen ist mir schleierhaft.
Viel mehr ist es so, dass Textbroker mit hohen Summen für die soziale Absicherung von Autoren aufkommt, in dem wir zusätzlich zu den ausgezahlten Vergütungen Beiträge in die Künstlersozialkasse einzahlen.
Ihre persönlich motivierten Behauptungen und die hierauf gestützte Argumentation ist demnach grundsätzlich falsch.
Ihren abschließenden Vergleich und die leichtfertige Verwendung des Begriffs Kindersklaverei empfinde ich als unsäglich.
Mit freundlichen Grüßen,
Jan Becker-Fochler
102. Fabian | 30.12.2009 um 19:43
Sachliche Diskussionen sind ja schön und gut – leider scheint das in der letzten Zeit gerade bei diesem Beitrag nicht mehr zu funktionieren. (Bsp.: “Aber dann verdienen Sie natürlich weniger Geld und können sich nicht so ein schönes Leben leisten.” oder “Es gibt Menschen wie Sie, die andere ausbeuten.”
Aus diesem Grund sehen wir uns leider gezwungen, zukünftig alle Kommentare in unserem Blog und speziell in diesem Beitrag zu moderieren.
103. Jan Becker-Fochler | 30.12.2009 um 20:31
Vielen Dank Fabian.
Allen Lesern möchte ich deutlich machen, dass ich eine sachliche und kritische diskussion über unseren Dienst begrüße und zu sinnvollnen (auch kritischen) Kommentaren stets gerne Stellung nehme.
Unwahrheiten und Unterstellungen gehören jedoch nicht dazu.
In diesem Zusammenhang möchte ich explizit darauf hinwesen, dass ich persönliche und vor allem öffentliche Beleidigungen gegen mich nicht dulden werde und diese Ebene der rein persönlich motivierten Unsachlichkeit aufs schärfste verurteile.
Wir betreiben einen fairen und transparenten Dienst, kommunizieren unsere Vergütungen stets offen und haben mehrere 1000 sehr zufriedene Autoren. Die von mir angegebenen Daten – auch in dieser Beziehung – entsprechen immer und vollends der Wahrheit.
Vielen Dank für Ihr Verständnis,
Jan Becker-Fochler
Dein Kommentar zum Beitrag:
Folgende HTML-Tags sind erlaubt:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>