13:15 – Der Magen ist voll und der Blog funktioniert wieder. Weiter geht’s! Das Thema jetzt: “Mundpropaganda im Web 2.0″. Redner ist Martin Oetting der auch den Blog ConnectedMarketing betreibt und gleich mal mit folgender These startet: “Web 2.0 funktioniert ohne virales Marketing nicht “. Ups, bin mal gespannt wie er das begründet! Zunächst werden aber erst mal ein paar Irrtümer bezüglich viral Marketing ausgeräumt.
Nachfolgend also die Liste der 10 Irrtümer, die ich einfach mal so stehen lassen will:
Irrtum Nr. 1: Viral Marketing ist Guerilla Marketing.
Falsch! Guerilla Marketing ist Angriff während virales Marketing Freundschaft bedeutet.
Irrtum Nr. 2: Viral Marketing ist miese verdeckte Beeinflussung.
Falsch! An Bullshit Marketing ist nur die Kritik viral. Viral Marketing arbeitet mit den Konsumenten.
Irrtum Nr. 3: Viral Marketing ist (so effektiv wie) Mundpropaganda.
Falsch! Viral Marketing kann Mundpropaganda auslösen. Virale Werbung verbreitet sich nur durch Mundpropaganda.
Irrtum Nr. 4: Viral Marketing verbreitet sich immer exponentiell.
Falsch! Viral Marketing kann sich exponentiell verbreiten. Wenn man Glück hat. Viel Glück. Aber eigentlich ist es eher verwandt mit PR.
Irrtum Nr. 5: Viral Marketing sind lustige Werbefilme und ‘Send-to-a-friend’-Buttons.
Falsch! Eine ganzheitliche Sicht macht Viral Marketing erfolgreich. Dazu gehört, dass man sich verschiedene Facetten seines Marketings ansieht.
Irrtum Nr. 6: Viral Marketing geht nur online.
Falsch! Auch offline kann man mit viralen Ansätzen Mundpropaganda anregen. Das kann z. T. erstaunlich gut funktionieren.
Irrtum Nr. 7: Viral Marketing kann man einfach buchen.
Falsch! Viral Marketing sollte man früh und breit planen. Sonst wird man kaum substanzielle Effekte erzielen.
Irrtum Nr. 8: Viral Marketing ist brandneu und hyperaktuell.
Falsch! Unternehmen beschäftigen sich schon lange mit dem Anregen von Mundpropaganda. Das Web hat dem Ganzen allerdings eine neue Dimension und Dringlichkeit verschafft.
Irrtum Nr. 9: Viral Marketing ist “nice to have” und “Add-On”.
Falsch! Das Web 2.0 ist sinnlos ohne Mundpropaganda. Darum hat Marketing im Web 2.0 ohne virale Ansätze wenig Sinn.
Irrtum Nr. 10: Ich kann meine digitale Mundpropaganda mit Viral Marketing kontrollieren.
Es ist vorbei mit der Kontrolle. Die Marke gehört den Kunden. Viral Marketing muss Mitwirkung, Beeinflussung zulassen.
Wie? Vortrag vorbei? Was ist jetzt mit der Begründung warum Web 2.0 ohne virales Marketing nicht funktioniert? Ich glaube das Mittagessen setzt meiner Konzentration zu. Na ja, ich werde später nochmal nachfragen.
Oh, bevor ich es vergesse: Solche Mails bekommt man von Bloggern, wenn man der Meinung ist man könne eine virale Kampagne mit deren Hilfe einfach mal so starten

Gruß
Fabian
UPDATE:
Martin Oetting war leider in der Pause umringt von Fragenden weshalb ich nicht mehr nachhaken konnte. Ich werde das auf jeden Fall per Mail nachholen.
UPDATE II:
Die Antwortmail ist da.
bisher 2 Kommentare - Eigenen Kommentar schreiben
1. Chance Web 2.0 - Teil 12:... | 28.09.2006 um 17:00
[...] Wie im Teil 5 der Chance Web 2.0 Serie angekündigt, habe ich bei Martin Oetting nochmals wegen der Aussage “Web 2.0 funktioniert ohne virales Marketing nicht” per Mail nachgefragt. Mir war ja am Ende des Kongesses nicht ganz klar, warum das so ist. Martin hat darauf gleich eine Mail mit einer Erklärung zu dieser Aussage zurückgeschrieben. [...]
2. Interessante Artikel, aus... | 30.10.2006 um 20:13
[...] Chance Web 2.0 – Teil 5: Mundpropaganda im Web 2.0 [...]
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