Chance Web 2.0 – Teil 12: Nachtrag Teil II
28.September 2006 um 16:59 | Tags: Keine Tags
Wie im Teil 5 der Chance Web 2.0 Serie angekündigt, habe ich bei Martin Oetting nochmals wegen der Aussage “Web 2.0 funktioniert ohne virales Marketing nicht” per Mail nachgefragt. Mir war ja am Ende des Kongesses nicht ganz klar, warum das so ist. Martin hat darauf gleich eine Mail mit einer Erklärung zu dieser Aussage zurückgeschrieben.
Diese will ich euch natürlich nicht vorenthalten:
Die Welt des Web 2.0 ist per definitionem vollkommen unüberschaubar, denn es kann ja mittlerweile fast jeder daran mitwirken. Und weil jeder Content erstellen und beisteuern kann, wären die klassischen Sortierer von Medieninhalten – also die Medienhäuser, die Plattenfirmen, etc. – völlig überfordert damit, wenn sie versuchen wollten, hier auch alles zu klassifizieren und zu sortieren und nach Güte zu ordnen. Das bedeutet, dass wir alle – die Nutzer – mitwirken müssen, an der Sortierung und Klassifizierung von Inhalten, nach ganz subjektiven Gesichtspunkten. Und das passiert, indem wir auf unseren Blogs andere Seiten empfehlen, indem wir Links bei Mister Wong einstellen oder indem wir per E-Mail Links versenden. Also nichts anderes als “digitale Mundpropaganda”. Wenn man nun in dem entstehenden neuen Web 2.0 mit seinem Angebot wahrgenommen werden will, dann sollte man versuchen, mittels viraler Effekte eben auch diese Mundpropaganda-Effekte nutzen.
Danke an Martin für die prompte Reaktion. Er hat zudem in der Mail noch auf einen Beitrag in seinem Blog verwiesen, der sich auch mit dieser Thematik beschäftigt.
Gruß
Fabian
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Artikel vom 28.September 2006 um 16:59 |
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1. Chance Web 2.0 - Teil 5: ... | 28.September 2006 at 17:04
[...] Die Antwortmail ist da. [...]
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